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Gleich zwei neue Missen für Benken

In Benken wurden am Samstag gleich zwei Missen gewählt: eine wunderschöne Kuh namens Silver machte beim Braunvieh das Rennen. Tamara heisst die Schönheit, die den ersten Platz unter dem Fleckvieh belegt hat.

Tamara und Silver wurden zu Missen gewählt: Der Traditionsanlass mit Umzug lockte viel Publikum an.
Tamara und Silver wurden zu Missen gewählt: Der Traditionsanlass mit Umzug lockte viel Publikum an.
David Baer

Als hätte Petrus selbst seine Teilnahme an der Benker Viehschau zugesagt, so schön kam das Wetter diesen Samstag daher und die zahlreichen Besucher konnten das volle Programm an der Chilbi so richtig geniessen. Schon am Morgen machten sich die Bauern auf den Weg, um mit ihren Tieren zur Rietsporthalle zu gelangen. Dort hatten die Bäuerinnen eine grosse Festwirtschaft auf die Beine gestellt. Das gute Essen lockte viele Besucher an und die Rietsporthalle war bald rappelvoll.

Am Marktstand bekam man nicht nur Nahrhaftes und Leckereien, sondern auch kleine Geschenke und allerlei Selbstgemachtes. Vor dem Mittag begannen dann die Vorführungen im Ring. Vor allem die Kinder mit den Kälbli ernteten viel Applaus – sie hatten sich richtig ins Zeug gelegt, um ihre Kälber zu präsentieren. Jedes Tier war wunderschön mit Blumen geschmückt und die Kinder hatten kleine Sprüche auswendig gelernt und trugen diese mit viel Elan aber auch etwas Anspannungen vor.

Nach den Wahlen und Platzierungen in den einzelnen Kategorien wurde dann kurz vor dem Umzug im Dorf die Miss Benken 2017 gewählt – traditionellerweise in zwei Kategorien. Beim Fleckvieh konnte sich die schöne Tamara von Alois und Gabi Mettler behaupten und beim Braunvieh wurde die Kuh Silver von Bauer Titus Kraaz zur Miss gewählt. Dabei hatten die Experten es nicht leicht, unter den präsentierten Tieren die Schönsten zu finden. Ihnen fiel die Wahl sichtlich schwer.

Kandidatin für die Miss Linth

Am traditionellen Umzug durchs Dorf konnten sich die Missen nochmals im besten Licht zeigen und sich etwas auf den heutigen Montag vorbereiten. In Schänis steht heute nämlich die Wahl zur Miss Linth an.

Die Benkner Bevölkerung nutze am Wochenende auch rege die Gelegenheit, die parallel zur Viehschau stattfindende Dorfchilbi zu besuchen. Dank des abwechslungsreichen Programms gab es viel zu erleben und zu sehen. Neben den bunten Chilbi- und Verpflegungsständen wurden auch Oldtimer und Traktoren ausgestellt und ein Einblick in die Benkner Handwerkskunst gegeben. So konnten die Interessierten beim Steinmetz selbst Hand anlegen oder einem Sattler bei der Arbeit zusehen. In den Restaurants und Lokalen liessen die Bänggner den Chilbitag dann bei Musik und Tanz ausklingen.

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