Fussball

Erster Sieg für FCRJ im neuen Jahr

Der FC Schaff­hausen scheint Rappers­wil-Jona zu liegen. Nach dem 5:0-Heimsieg im letzten Aufeinander­treffen resultierte nun ein 3:1-Erfolg zu Hause auf tiefem Terrain und bei Dauerregen.

Zwei Torschützen unter sich: Aldin Turkes und Egzon Shabani.

Zwei Torschützen unter sich: Aldin Turkes und Egzon Shabani. Bild: Franz Feldmann

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In den vorangegangenen Partien gegen Winterthur und auch gegen Vaduz waren die Rosenstädter nicht so richtig in die ­Gänge gekommen. Das musste sich ändern – und das tat es auch. «Wir wussten, dass wir bei Regen und auf Naturrasen einen Vorteil gegen Schaffhausen haben würden, das es sich gewohnt ist, auf Kunstrasen zu spielen», meinte FCRJ-Neuzugang Aldin Turkes.

Dieser Vorteil zeigte sich aber in der ersten Viertelstunde nicht wirklich. Das Vorhaben, den Gegner unter Druck zu setzen, gelang dem Gast aus der Munotstadt besser, doch so richtig gefährlich wurde es vor Diego Yanz’ Tor nicht. Auf der Gegenseite wurde die erste nennenswerte Aktion der Einheimischen sogleich mit einem Tor belohnt. Jonas Elmer zirkelte den Ball in Richtung Strafraum, wo Dennis Salanovic ihn zu Aldin Turkes weiterleitete, der dann mühelos aus wenigen Metern einschoss.

Rapperswil-Jona effizient

«Diese Effizienz hatte Rapperswil-Jona an diesem Abend uns vor­aus», befand ein enttäuschter Yannick Helbling, der vor wenigen Wochen noch in Diensten des FCRJ gestanden hatte. «Eigentlich wollte ich zeigen, dass ich mit dem Wechsel nach Schaffhausen einen Schritt vorwärtsgemacht habe. Das hat nicht geklappt.»

Auch im weiteren Verlauf blieben­ Schaffhausens Angriffsbemühungen Stückwerk, während Rapperswil-Jona begann, das Geschehen im kalten Dauerregen und vor wenigen Zuschauern zu kontrollieren. Auch wenn das Terrain tief und rutschig war, zeigten die beiden Mannschaften ein erstaunlich attraktives und schnelles Spiel. «Schaffhausen hat vor allem mit weiten Bällen operiert, was unseren grossen Verteidigern entgegengekommen ist», brachte Egzon Shabani es nach dem Spiel auf den Punkt. Und genau dies schien das Erfolgsrezept zu sein, denn kurz vor der Pause erzielte eben dieser Shabani das zweite Tor der Gastgeber. Wiederum hatte Salanovic sich auf der Seite durchgesetzt. Den Abschluss von Valon Fazliu konnte Schaffhausens Torwart Mateo Matic nur noch in die Füsse des Torschützen abprallen lassen.

Wenig deutete darauf hin, dass Schaffhausen nochmals ins Spiel finden konnte. Erst recht nicht, nachdem Shabani den schnellen Salanovic auf der rechten Seite mit einem herrlichen Steilpass lancierte und dieser im Strafraum zurück auf Turkes legte, welcher sich auch diese Gelegenheit nicht entgehen liess (53.). «Ich hoffe, der Knoten ist jetzt geplatzt, denn zuvor habe ich ohne Erfolg viel gerackert», schmunzelte der sichtlich zufriedene Doppeltorschütze.

Kurz nach dem 3:0 keimte bei den Gästen nochmals etwas Hoffnung auf, weil Miguel Cas­tro­man einen Freistoss verwertete. Es schien ein Ruck durch die Spieler zu gehen – die Rapperswil-Joner liessen sich davon aber nicht aus ihrem Konzept bringen. Und als Mevlja zwei Minuten vor Schluss den Ball frei vor Yanz in den kalten Nachthimmel drosch, war klar, dass die drei Punkte auf dem Grünfeld bleiben würden.

Ein verdienter Sieg – so sahen es auch Shabani und Turkes: «Wir zeigten ein sehr gutes Spiel. Offenbar brauchten wir einfach zwei, drei Spiele, um an die gute Vorrunde anknüpfen zu können.» (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 18.02.2018, 14:40 Uhr

Challenge League

Rapperswil-Jona – Schaffhausen: 3:1 (2:0)

Grünfeld. 560 Zuschauer. SR Horisberger. – Tore: 20. Turkes 1:0, 43. Shabani 2:0, 53. Turkes­ 3:0, 59. Castroman 3:1. – Rapperswil- Jona­: Yanz; Güntensperger, Sülüngöz, ­Simani, Elmer; Salanovic, Kubli (85. Jaggi), Nater, Fazliu (72. Teixeira), Shabani; Turkes (65. Da Silva). – Schaffhausen: Matic; ­Qollaku, Demhasaj, Mevlja, Fioravanti (80. Gül); Tranquilli (62. Pickel), Bunjaku, Cas­tro­man, Helbling (46. Barry); Cicek, Sessolo. – Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Rohrbach (gesperrt), Wicht, Kllokoqi, Mustafi ­(alle verletzt), Gabriel, Amendola und Vranjes (alle kein Aufgebot); Schaffhausen ohne ­Menezes, Gonzalves (beide krank) und Schneider (kein Aufgebot). Verwarnungen: 48. Fioravanti, 54. Bunjaku (beide Foul).

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