Richterswil

Emanuel hätte eigentlich kein Neujahrsbaby werden sollen

Das erste Baby, das im Jahr 2018 im Bezirk Horgen geboren wurde, heisst Emanuel Serafin. Der Junge kam am 1. Januar um 9.57 Uhr im Paracelsus-Spital zur Welt – früher als geplant.

Emanuel Serafin schläft im Paracelsus-Spital unter der Decke, die seine Grossmutter für ihn gestrickt hat.

Emanuel Serafin schläft im Paracelsus-Spital unter der Decke, die seine Grossmutter für ihn gestrickt hat. Bild: Carole Bolliger

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4060 Gramm schwer und 53 Zentimeter gross: Das ist Emanuel Serafin. Der kleine Junge ist das erste Baby, das im Bezirk Horgen in diesem Jahr zur Welt gekommen ist. Am 1. Januar um 9.57 Uhr sahen ihn seine Eltern Simone I. und David G. aus Zürich zum ersten Mal. Ein unbeschreiblicher Moment für die frischgebackenen Eltern.

«Emanuel hätte eigentlich gar kein Neujahrsbaby werden sollen, Geburtstermin wäre der 11. Januar gewesen», erzählt die Mutter. Doch plötzlich ist alles ziemlich schnell gegangen: Am frühen Silvesterabend hatte Simone I. starke Wehen. Zusammen mit ihrem Partner fuhr sie deshalb nach Richterswil ins Paracelsus-Spital, das ihnen von Freunden und Verwandten empfohlen worden sei. «Nach einiger Zeit wurden die Wehen wieder schwächer, weshalb wir nochmals nach Hause geschickt wurden», erzählt die 34-Jährige.

Die frühe Geburt und ihre Vorteile

Pünktlich auf den Jahreswechsel und mit Beginn des Silvesterfeuerwerks waren die Wehen wieder da. Und erst noch viel ­stärker als zuvor. Wieder fuhren die jungen Eltern ins Spital, und ein paar Stunden später kam ihr erstes Kind zur Welt. Obwohl er einige Zeit gebraucht habe, «um in den Rhythmus zu finden», ist David G. froh und dankbar, dass er bei der ­Geburt seines Sohnes dabei sein konnte. Es sei eine gute Teamarbeit gewesen, er habe sie gut unterstützt, ergänzt die frisch­gebackene Mutter. Als Grund für den Namen Emanuel Serafin geben die Eltern die Bedeutung und den Klang an. Doch bevor der Sohnemann geboren war, seien noch einige andere Namen zur Auswahl gestanden. «Als wir ihn dann gesehen haben, wussten wir jedoch, dass Emanuel am besten passt», sagt der Vater, während der Kleine friedlich im Bett zwischen seinen Eltern schläft – zugedeckt mit einer bunten Decke, die seine Grossmutter für ihn gestrickt hat.

Simone I. findet es nun super, dass Emanuel zu früh zur Welt gekommen ist. So hätten sie ein paar ruhige Tage als Familie, und ihr Partner habe auch Zeit, den Kleinen kennen zu lernen. Die ersten beiden Nächte konnte David G. bei Partnerin und Kind im Spital verbringen. Nun freuen sich die Eltern, als kleine Familie ins neue Jahr zu starten und Emanuel «Liebe, Kraft und Zufriedenheit» mitzugeben. (Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 02.01.2018, 19:06 Uhr

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