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«Eltern müssen die Wahl haben, wie sie sich organisieren wollen»

Das Familienprojekt Doing Family fordert unter anderem Gratis-Kitas. Projektbetreuer Michael Künzle ist nicht nur angetan.

«Wir müssen den Zugang zu den ausserschulischen Kinderbetreuungen vereinfachen», sagt Michael Künzle. Foto: Keystone
«Wir müssen den Zugang zu den ausserschulischen Kinderbetreuungen vereinfachen», sagt Michael Künzle. Foto: Keystone

Herr Künzle, laut dem Projekt Doing Family orientieren sich die Leistungen der öffentlichen Hand noch immer zu stark an der Struktur der bürgerlichen Kleinfamilie. Was kann eine Gemeinde oder Stadt konkret dagegen tun?Michael Künzle:Familie ist eine kleine, aber gesellschaftstragende Einheit. Es ist wichtig, dass diese kleine Einheit möglichst selbständig agieren und sich wirtschaftlich tragen kann. Gesellschaftliche Tatsache ist, dass sich eine Vielfalt an Familienformen entwickelt hat. Diese Familienformen haben unterschiedliche Bedürfnisse, diesen soll der Staat mehr Beachtung schenken, um die verschiedenen Familienformen zu stärken. Meines Erachtens ist das skizzierte Handlungsfeld der Vereinbarkeit von Familie und Beruf eines der wichtigsten. Hier müssen wir sicherlich den Zugang zu den ausserschulischen Kinderbetreuungen vereinfachen und uns auch über die finanziellen Beträge für diese Dienstleistungen Gedanken machen.

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