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Eine Obstplantage verschwindet

Noch bis Ende April 2017 empfangen die Obstbauern Jürg und Maria Fierz Kunden in ihrem Hoflädeli. Dann stellen sie altershalber ihren Betrieb um. Erste Arbeiten dafür laufen bereits: Gestern wurden auf den Plantagen Bäume gefällt.

Einen Schnitt machen nicht nur diese Arbeiter, sondern auch die Obstbauern Fierz: Nach 30 Jahren gibt das Ehepaar den Obstbau auf, künftig widmet es sich ganz den Reben.
Einen Schnitt machen nicht nur diese Arbeiter, sondern auch die Obstbauern Fierz: Nach 30 Jahren gibt das Ehepaar den Obstbau auf, künftig widmet es sich ganz den Reben.
Moritz Hager

In der Platten am westlichen Dorfrand von Stäfa geht langsam eine Ära zu Ende. Das ist zurzeit für Spaziergänger, die über den Hexentanz nach Männedorf unterwegs sind, augenfällig: Die Obst- und Weinbauern Jürg und Maria Fierz, die im Frühling 2017 den Betrieb verkleinern, liessen gestern einen Teil der Plantage roden. Viele Bäume hätten die Fierz’ aufgrund deren Alter ohnehin fällen müssen – selbst wenn sie noch länger Obstbau betrieben hätten. «Jeder Baum wird irgendeinmal alt, so wie der Mensch auch», sagt Jürg Fierz. Obstbauern fällen deshalb ältere Bäume nach einer gewissen Zeit. Das macht nun auch das Ehepaar Fierz – mit dem Unterschied, dass es die alten Bäume nicht mehr durch junge ersetzt. Den Obst- sowie den Beerenanbau geben die beiden nämlich ganz auf. Künftig konzentrieren sie sich auf den Rebbau.

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