Männedorf

Duell um Präsidium in Kommission

In Männedorf werden am 22. April wohl nur vier Kandidaten nicht in eine Behörde gewählt. Und die Zusammensetzung des Gemeinderats steht praktisch schon fest.

Männedorf soll schwungvoll in die neue Legislatur starten: Luftaufnahme des Swarovski-Haupsitzes, eines der Wahrzeichen der Gemeinde.

Männedorf soll schwungvoll in die neue Legislatur starten: Luftaufnahme des Swarovski-Haupsitzes, eines der Wahrzeichen der Gemeinde. Bild: ALESSANDRO DELLA BELLA/Keystone

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Um die Sitze im Männedörfler Gemeinderat gibt es kein Gerangel. Dies, obwohl mit der neuen Gemeindeordnung die Behörde ab der nächsten Legislatur um einen Sitz auf sieben Mitglieder verkleinert wird. Es stellen sich genauso viele Kandidaten zur Verfügung, wie es braucht – es werden also mit grösster Wahrscheinlichkeit alle gewählt. Die Behörde wird parteipolitisch sogar etwas bunter: Mit Roger Daenzer wird voraussichtlich neu auch die SP vertreten sein. Die SVP dürfte mit dem heutigen Liegenschaftenvorsteher Thomas Lüthi (bisher) ihren Sitz behalten, die CVP wird wohl weiterhin mit Sicherheitsvorsteherin Daniela Halder (bisher) vertreten sein und die GLP mit Erich Meier (neu) einen Vertreter stellen. Weiterhin stärkste Partei bleibt die FDP, die mit drei Kandidaten antritt: mit Gemeindepräsident André Thouvenin, Schulpräsident Wolfgang Annighöfer und Finanzvorstand Giampaolo Fabris.

Neuer gegen Bisherige

Mehr Spannung verspricht die Wahl der Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission (RPK). Hier bewerben sich sieben Personen für fünf Sitze. Zwei werden also nicht gewählt. Die meisten Bisherigen treten nicht mehr an – mit Ausnahme von Silvio Piffaretti (GLP) und Susan Tanner Burckhardt (FDP). Letztere möchte gerne RPK-Präsidentin werden, sie wird aber vom neu Kandidierenden Roland Baur (SP) herausgefordert. Die übrigen neuen Kandidaten sind Peter Germann (SVP), Bruno Heine (GLP), Etienne Ruedin, (CVP) und Kaspar Zölly (FDP). Das Kandidatenfeld umfasst also ein breites parteipolitisches Spektrum.

Das gilt im Übrigen auch für die Schulpflege, wo neun Personen für sieben Sitze kandidieren. Die FDP hat die Bisherigen Wolfgang Annighöfer und Christina Hofmann aufgestellt, die CVP ihre Bisherigen Susanne Pestalozzi Clement und Thomas Odermatt, die GLP die Neuen Rahel Esther Haldi Moser und Beat Von Grünigen, die SP Markus Sutter (bisher) und Lucia Clement (neu) und die SVP Christine Abegg (bisher). Unbestritten ist das Schulpräsidium, für das erneut Annighöfer kandidiert.

Fazit: In Männedorf geht es am 22. April unter dem Strich darum, wer das Präsidium in der Rechnungsprüfungskommission ergattert und welche vier Kandidaten den Sprung in die RPK beziehungsweise in die Schulpflege nicht schaffen.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 02.04.2018, 15:59 Uhr

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