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Die skurrilen Bankgeheimnisse der ZKB

Heute vor 150 Jahren eröffnete die Zürcher Kantonalbank ihre erste Filiale. Die Bankgeschichte ist voller kaum bekannter Anekdoten – etwa über einen Bernhardiner oder das Konto eines Revolutionärs und ein verschwundenes Seidenkleid.

Gut gehütete Geheimnisse schlummern in den Tresorräumen der ZKB (hier eine Aufnahme von 1940).
Gut gehütete Geheimnisse schlummern in den Tresorräumen der ZKB (hier eine Aufnahme von 1940).
Keystone

Weg aus der Schweiz, das dachten sich viele Menschen im 19. Jahrhundert. Konjunkturkrisen, Kartoffelkrankheit und religiöse Auseinandersetzungen setzten vor allem der Landbevölkerung zu. Zwischen 1851 und 1860 wanderten 50'000 Schweizer aus der Not heraus nach Übersee aus.

Die Misere war der Grund, weshalb Unternehmer und Kantonsrat Johann Jakob Keller aus Fischenthal die Idee einer kantonalen Bank vorantrieb. Sie sollte ärmeren Schichten und Kleinunternehmen zu Krediten verhelfen und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Ersparnisse anzulegen. Mit dem Segen der Stimmbevölkerung eröffnete am 15. Februar 1870 die erste Filiale der Zürcher Kantonalbank.

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