Oberstufenschule

Die Schulpflege der Oberstufe ist in den Berggemeinden begehrt

Die neue Präsidentin der Oberstufenschule Wädenswil kommt voraussichtlich aus Hütten. Gemeindepräsidentin Verena Dressler ist die Einzige, die kandidiert.

Die Erneuerungswahl der Oberstufenschulpflege Wädenswil, Schönenberg und Hütten steht bevor. Kandidaturen können noch eingereicht oder zurückgezogen werden.

Die Erneuerungswahl der Oberstufenschulpflege Wädenswil, Schönenberg und Hütten steht bevor. Kandidaturen können noch eingereicht oder zurückgezogen werden. Bild: Symbolbild/Keystone

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Die Erneuerungs­wahl der Oberstufenschulpflege Wädens­wil, Schö­nen­berg und Hütten (OSW) ver­spricht Spannung. Für die neun Sitze sind in einer ersten Frist 13 Kandidaturen eingereicht worden, wie die Stadt Wädens­wil mitteilt.

Interessant an der Aus­gangs­lage, dass es zu Kampfwahlen kommt. Das ist bei der OSW nicht die Regel. So kandidierten vor vier Jahren so viele Personen, wie Sitze zu vergeben sind, sodass es zu stillen Wahlen kam. Speziell ist diesmal aber auch, dass fünf Kandidaten aus den Berggemeinden kommen. Üblicherweise sind in der OSW-Schulpflege je ein Mit­glied aus Schönenberg und Hütten vertreten.

Einzige Möglichkeit

Auch die künf­tige Präsidentin ist voraussichtlich eine Vertre­terin vom Berg. Die Hüttner Gemeinde­präsidentin und bisherige OSW-Schulpflegerin ­Verena Dress­ler (parteilos) ist die ein­zige Kandidatin für dieses Amt. Sie ist sowohl auf dem Berg wie in Wädens­wil bekannt und verankert. «Eigentlich hatte ich andere Pläne und wollte nach acht Jahren als Mitglied der Schulpflege aufhören.» Sie sei aber von mehreren Seiten motiviert worden, weiterzumachen und auch gleich das Präsidium zu übernehmen.

Sie habe sich umstimmen lassen. Dies vor allem, damit nicht zu viel Know-how verloren gehe. Denn es treten vier weitere Bis­herige zurück. Auch der Prä­sident trete nicht wieder an, sagt ­Verena Dress­ler.

Sie hoffe nun, dass der Volkswille umgesetzt und der Zusammenschluss der drei Gemeinden auf Anfang 2019 realisiert werden könnten. Dann falle die Doppelbelastung mit dem Gemeinde­präsidium weg, und «ich kann mich ganz auf die OSW konzen­trieren», sagt sie.

Verena Dressler war auch als Kandidatin für einen Sitz im Wädens­wiler Stadtrat gehandelt worden. Doch weil die Eingemeindung von Hütten und Schönenberg nicht wie geplant auf 2018 realisiert werden konnte, können keine Vertreter vom Berg in den Stadt- oder den Gemeinderat (Parlament) gewählt werden. Für sie ist die Oberstufe die ein­zige Möglichkeit, sich in der nächs­ten Legislatur in Wädens­wil politisch zu beteiligen.

Zweite Frist angesetzt

Von den Bisherigen treten nebst Verena Dressler wieder an: Florin Bircher (FDP), Ulrich Eckl (CVP), Anita Hirzel (SP) und Phi­lipp Schel­len­berg (SVP). Neu kandidieren: Euge­nio Amen­dola (parteilos), Manfred Engel­hardt (GLP), Co­rinne Fuma­galli (SVP), Claudia Signer (GP), Rita Hauser und Yo­landa ­Schibli (beide parteilos, Schönenberg), Christopher Tattersall (SVP, Schönenberg) und Walter (Cheesy) Tessarolo (parteilos, Hütten).

Von den Bisherigen scheiden aus: Präsident Adrian Schoch (Grüne), Daniela Semmler (par­tei­los, Schönenberg), Walter ­Aeppli, Karl Blickens­torfer (beide SVP). In der zweiten Frist, die am 26. Januar abläuft, können wei­tere Kandidaturen eingereicht oder bisherige zurückgezogen werden.

Erstellt: 20.01.2018, 10:11 Uhr

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