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Die Mini-Wohnungen kommen

Immer mehr Menschen leben allein – auf viel zu viel Fläche. Sind Mikroapartments eine Antwort auf Verdichtung und Klimawandel? Stefan Breit hat darüber geforscht und verrät, wie er am liebsten wohnt.

Was ist Luxus? Manche beschränken sich lieber in der Wohnfläche, verzichten auf Besitz und haben dafür Zugang zu ganz vielem: Im Bild ein Berliner «Smartment». So nennt die in Deutschland beheimatete GBI AG ihre Mikroapartments. Foto: Wolfgang Scholvien / GBI AG.
Was ist Luxus? Manche beschränken sich lieber in der Wohnfläche, verzichten auf Besitz und haben dafür Zugang zu ganz vielem: Im Bild ein Berliner «Smartment». So nennt die in Deutschland beheimatete GBI AG ihre Mikroapartments. Foto: Wolfgang Scholvien / GBI AG.

Herr Breit, beim Prime Tower sind 100 Mikroapartments geplant. Sie haben für das Gottlieb-Duttweiler-Institut eine Studie über solche Wohnformen mitverfasst. Was ist darunter zu verstehen?

Stefan Breit: Microliving bedeutet Wohnen auf kleinstem Raum. Bei Mikroapartments reden wir von Wohnungen mit maximal 30 Quadratmetern Fläche. Es hat gerade mal Platz für Bett, WC, Dusche und allenfalls eine Kochnische. Den Rest – Essen, Wäsche und so weiter – erledigt man ausserhalb oder lässt es sich von Dienstleistern liefern.

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