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Die Krankenkassenprämie ganz abziehen

Eine SVP-Motion würde den meisten ein Steuergeschenk von ein paar hundert Franken bringen. Kanton und Gemeinden würden etliche Millionen verlieren.

Der erlaubte Abzug für Krankenkassenprämien bildet die Realität meist nicht ab. Drei SVP-Politiker wollen das ändern.
Der erlaubte Abzug für Krankenkassenprämien bildet die Realität meist nicht ab. Drei SVP-Politiker wollen das ändern.
Keystone

Steuerpflichtige im Kanton Zürich sollen künftig die tatsächlich bezahlten Prämien für die obligatorische Krankenversicherung vom steuerbaren Einkommen abziehen dürfen. Das fordern die drei SVP-Kantonsräte Stefan Schmid (Niederglatt), Jürg Sulser (Otelfingen) und Benjamin Fischer (Volketswil) in einer Motion, welche sie diese Woche eingereicht haben. Einschränkend fügen die SVP-Politiker an, ein Abzug solle mindestens bis zum Wert der Durchschnittsprämien bei den höchsten Franchisen möglich sein. Auf diese Weise soll die Wahl von kostspieligen Prämienmodellen und teuren Versicherungsanbietern nicht begünstigt werden.Sie begründen ihren Vorstoss damit, dass die effektiv bezahlten Krankenkassenprämien für die meisten Steuerzahler wesentlich höher seien, als der Betrag, der tatsächlich abgezogen werden dürfe.

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