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Die Gemeinde Schönenberg muss kontaminierten Boden sanieren

Die Schiessanlage Schützenmatt in Schönenberg fällt der Fusion mit Wädenswil zum Opfer. Jetzt muss sie auch noch teuer saniert werden.

Der Feldschützenverein Schönenberg muss sich einen neuen Schiessstand suchen.
Der Feldschützenverein Schönenberg muss sich einen neuen Schiessstand suchen.

Wädenswil und Schönenberg sind voraussichtlich ab nächstem Jahr fusioniert. Es gibt unter anderem nur noch eine Verwaltung, eine Stadtbibliothek und auch nur noch eine Schiessanlage. Der Feldschützenverein Schönenberg verliert seine Anlage Schützenmatt.

Der Fusionsvertrag sieht vor, dass der Betrieb der 300-Meter-Anlage eingestellt wird. Der jahrzehntelange Schiessbetrieb hat jedoch Spuren hinterlassen. Schadstoffe wie das Schwermetall Blei oder das Halbmetall Antimon verseuchen den Boden. Die Verschmutzung hinterlassen haben unzählige Patronen, die beim Schiessen in den Boden gelangten. Untersuchungen des Geologiebüros Magma AG haben bestätigt, dass in den Kugelfängen hinter den Zielscheiben erhebliche Mengen Metalle vorhanden sind. Auf einer Fläche von 500 Quadratmetern sind bis in eine Tiefe von 1,2 Metern mehr als 2000 Milligramm Blei pro Kilogramm enthalten. Wie dem geologischen Gutachten zu entnehmen ist, besteht daher ein «hohes Schadstoffpotenzial». Der Kugelfangbereich der Schiessanlage Schützenmatt gilt als «sanierungsbedürftig».

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