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Der Borkenkäfer vernichtet in Oetwil ein ganzes Waldstück

Oberhalb der ehemaligen Storchensiedlung in Oetwil mussten wegen Borkenkäfern über 200 Fichten gefällt werden. Der Revierförster will nun ein Experiment mit Birkensamen starten.

Meterhoch türmen sich die gerodeten Baumstämme im Wald von Oetwil.
Meterhoch türmen sich die gerodeten Baumstämme im Wald von Oetwil.
Michael Trost

Meterhoch türmen sich die Baumstämme neben dem Weg unterhalb der Schwarzbächlistrasse in Oetwil. Daneben klafft eine riesige Lücke im Wald. Vor kurzem standen hier Rottannen dicht gedrängt, nun sind nur noch deren Stümpfe übrig. Zwei Waldhütten stehen verloren auf der Lichtung.

«Wir mussten notfallmässig praktisch jede Fichte hier umtun», sagt Alexander Singeisen, Revierförster des Forstreviers Süd, zu welchem nebst Oetwil die Gemeinden Meilen, Uetikon, Männedorf und Stäfa gehören.Grund für die sogenannte Zwangsnutzung war ein starker Borkenkäferbefall der Rottannen. «Es sind bestimmt 200 Bäume auf einer Fläche von einer Hektare, die wir fällen mussten», sagt Singeisen. «Das ist ein brutaler Eingriff, der wehtut.»

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