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Das Ende eines schönen Traums

Viel Gewalt und noch viel mehr Zauber: Barbara-David Brüesch inszeniert «Endstation Sehnsucht» von Tennessee Williams für das Theater Kanton Zürich. Eine grandiose Adaption.

Sie geben «Endstation Sehnsucht» ihre ganz eigene Farbe: Miriam Wagner als Stella, Katharina von Bock ist Blanche. Das Weiss bedeutet aber nicht unbedingt Unschuld.
Sie geben «Endstation Sehnsucht» ihre ganz eigene Farbe: Miriam Wagner als Stella, Katharina von Bock ist Blanche. Das Weiss bedeutet aber nicht unbedingt Unschuld.
Toni Suter/T+T Fotografie

Es ist Party an den Elysischen Gefilden Nummer sechs zweiundvierzig, man spielt Bumsmusik. Die Gäste schwenken rhythmisch Bowlingkugeln und Kugelgrill, und Stella und Stanley, die hier wohnen, fallen gleich wie die Affen übereinander her. Dann wechselt die Musik in the mood of love, Auftritt Blanche im weissen Kleid. Sie geht an den Menschen, die da Party machen, vorbei, ohne sie zu berühren: abgestossen und doch angezogen von dieser Welt, die nicht die ihre ist, und an der sie auch am Ende zerbricht.

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