Hombrechtikon

Andy Rihs hat Goldküste verlasssen

Der Hörgeräte-Unternehmer und Sportmäzen Andy Rihs hat Hombrechtikon den Rücken gekehrt. Für die Gemeinde hat das finanzielle Konsequenzen.

Wie wird es nach dem Wegzug von Multimillionär Andy Rihs um die finanzielle Lage von Hombrechtikon stehen?

Wie wird es nach dem Wegzug von Multimillionär Andy Rihs um die finanzielle Lage von Hombrechtikon stehen? Bild: Keystone

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Dass dieses Jahr in Hombrechtikon rund ein Drittel der budgetierten Steuereinnahmen ausbleiben wird, ist bereits bekannt. Der parteilose Finanzvorstand Daniel Wenger sprach an einer Informationsveranstaltung von «relevanten Wegzügen».

Einer, der Hombrechtikon den Rücken gekehrt hat, ist der Multimillionär und Sportsponsor Andy Rihs. Eine entsprechende Meldung im «Tages-Anzeiger» vom Samstag wird gegenüber der ZSZ aus Rihs’ Umfeld bestätigt.

Demnach lebt der 74-Jährige – der laut «Bilanz» zu den hundert reichsten Schweizern gehört – nun aus steuertechnischen Gründen ausserhalb des Kantons Zürich. Der Wegzug ist bereits letztes Jahr erfolgt. Diesen Frühling wurde publik, dass Rihs an einer schweren Erkrankung leidet.

Auch Firmen zahlen weniger

Fürs laufende Jahr hatte die Gemeinde Hombrechtikon mit Steuereinnahmen von 29 Millionen Franken gerechnet. Die provisorische Übersicht zeigte jedoch, dass davon nur 20 Millionen eingehen dürften. Neben dem Abgang mehrerer vermögender Einwohner sind dafür auch unerwartete Verluste von in Hombrechtikon ansässigen Firmen verantwortlich.

Man werde an allen Leistungen festhalten, wird Finanzvorstand Wenger im «Tages-Anzeiger» zitiert. Die Steuerausfälle dürften durch den Finanzausgleich längerfristig wieder ausgeglichen werden. Überdies könne die Gemeinde beim Verkauf der frei gewordenen Luxusliegenschaften mit Grundstückgewinnsteuern rechnen, und «auf die Wegzüger folgen auch Zuzüger, die kaum mittellos sein werden». amo (amo)

Erstellt: 14.10.2017, 11:43 Uhr

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