Rapperswil-Jona

Neue Hoffnung für das alte Feuerwehrdepot

Es ist ein weiteres Kapitel einer unend­lichen­ Geschichte: Zwar ist noch kein definitiver Entscheid über die Nutzung des alten Feuerwehrdepots gefallen. Für die Mitglieder des Füürwehrklubs ist dies jedoch eine gute Nachricht. Sie dürfen weiter von einer Kulturbeiz träumen.

Bald ist klar, wie es mit dem alten Feuerwehrdepot von Rapperswil-Jona weitergeht. Im September will der Stadtrat  darüber befinden, ob der Füürwehrklub sein Konzept für einen Gastro- und Kulturbetrieb umsetzen kann.

Bald ist klar, wie es mit dem alten Feuerwehrdepot von Rapperswil-Jona weitergeht. Im September will der Stadtrat darüber befinden, ob der Füürwehrklub sein Konzept für einen Gastro- und Kulturbetrieb umsetzen kann. Bild: Manuela Matt

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Die dunklen Wolken über dem alten­ Feuerwehrdepot von Rapperswil-Jona scheinen sich etwas zu lichten. Stadt und Füür­wehr­klub – ehemals Ebärklub – haben sich wieder angenähert. Ein gemeinsames, vorgängig als allerletztes Treffen angekündigtes, Gespräch sei positiv verlaufen, sagt Bauchef Thomas Furrer (parteilos). Damit sind die Chancen gestiegen, dass das alte Feuerwehrdepot dereinst wie geplant als Kulturbeiz in neuem Glanz erstrah­len kann.

Rückblende: Im Frühling 2015 schrieb die Stadt einen Projektwettbewerb für die Nutzung des alten Feuerwehrdepots aus. Zum Sieger war dar­auf­hin der Konzeptvorschlag des heutigen Füür­wehr­klubs erkoren worden. Ihre Idee: Eine Kombination aus Kultur- und Gas­tro­lokal soll das Quar­tier künftig beleben. Seither wurde zwar viel geplant, verworfen und diskutiert, etwa über das detaillierte Gastrokonzept oder das Rechtsverhältnis, die Bevölkerung aber wartet noch immer auf ein neues Kulturlokal.

Entscheid im September

Zuletzt sah es gar danach aus, als sei das Vorhaben des Füürwehrklubs gescheitert. Nach über drei Jahren Verhandlungszeit forderte die Stadt von den Initi­anten «erhebliche Kurskorrek­turen», ansonsten würden die Gesprä­che beendet. Nach Meinung der Stadt waren die Investitionen, mit welchen die Projektinitianten planten, zu hoch.

Nun die Kehrt­wende: «Der Füür­wehr­klub hat noch einmal intensiv an seinem Konzept gearbei­tet», erklärt der Bauchef. So hätten sie der Stadt etwa eine ausgeglichene Finanzierung für den Kulturbetrieb präsentiert. An seiner Budgetsitzung Anfang September will der Stadtrat nun dar­über befinden, ob er dem Projekt grünes Licht gibt. Den momentanen Zustand der Sache beschreibt­ Thomas Furrer deshalb so: «Das Projekt Kulturbeiz ist nicht gestorben, aber auch noch nicht geboren.»

Gibt der Stadtrat seine Zustimmung für die Investitionen in das denkmalgeschützte Gebäude, muss in der Folge die Frage nach einer Trägerschaft für das Projekt geklärt werden. Dem Stadtrat ist es wichtig, zu wissen, wer sein Vertrags- und Ansprechpartner sein wird. Dieser soll die beiden Bereiche, Gastro und Kultur, koordinieren. Denkbar sei dar­um etwa eine Dachgesellschaft, in welche auch die Stadt Einsitz nimmt, erklärt Furrer.

Die Initianten selber waren am Freitag für eine Stellung­nahme nicht erreichbar.

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 25.08.2018, 11:13 Uhr

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