Zumikon

50 Kilogramm bunte Konfetti aus der Kanone

Die Kinder­fasnacht ist in Zumikon ein beliebter Anlass bei den kleinsten Bewohnern. Am Samstag nahmen mehr als 400 Mädchen, Buben und ihre Eltern daran teil.

An der Zumiker Kinderfasnacht steht die Freude am Verkleiden im Vordergrund.

An der Zumiker Kinderfasnacht steht die Freude am Verkleiden im Vordergrund. Bild: Michael Trost

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Kleine Hexen, Piraten, Super­helden und Astronauten liefen am Samstagnachmittag durchs Dorf von Zumi­kon. Auch ein halber Zoo mit Giraffen, Löwen, Hunden und Enten war anzutreffen. Den Umzug der Kinderfasnacht führte die Gugge Mülibord-Schränzer aus Grüningen an. Etwa­ 200 Mädchen und Buben von ganz klein bis etwa 10 Jahre und ihre Eltern liefen im Umzug mit. Obwohl alle Kinder sich verklei­det hatten, so waren die wenigsten Kostüme selber gebastelt. Doch das spielte keine Rolle. Denn die Masken wurden auch nicht prämiert, wie das an vielen anderen Fasnachtsanlässen der Fall ist. «Bei uns steht der Spass am Verkleiden im Vordergrund, nicht das Gewinnen», erklärte Renate Schnyder vom Verein Kinder­fasnacht Zumikon, der den Anlass jeweils organisiert. Alle Kinder sollten sich gut und wohl fühlen.

Neue Mitglieder gesucht

Die Fasnacht in Zumikon hat eine lange Tradition. Der Fasnachtsverein wurde vor 33 Jahren gegründet. In den Anfangs­zeiten gab es nachmittags eine Kin­derfasnacht und abends einen Maskenball für die Erwachsenen. Seit vielen Jahren allerdings findet Letzterer nicht mehr statt, ­sondern nur noch die Kinder­fasnacht.

An der Fasnachtsparty im Gemeindesaal, die nach dem Umzug und einem kurzen Platzkonzert der Gugge auf dem Dorfplatz stattfand, zählten die Verantwortlichen über 400 Besucher. Neben verschiedenen Show Acts – eine Teenie-Hip-Hop-Gruppe aus Zumi­kon trat etwa auf oder der Clown Nuny sorgte für viele Lacher – tanzten und sangen die kleinen Fasnächtler bei bester Stimmung. Wie jedes Jahr war auch heuer die grosse Konfetti­kanone ein Höhepunkt. Diese schleuderte 50 Kilogramm bunte Konfetti in den Saal und liess so manch kleinen Piraten oder manch kleines Einhorn im Konfettiregen hüpfen. Beim Stand der Pfadi Heureka konnten sich die kleinen Besucher die Gesichter schminken lassen.

Wie so viele Vereine hat auch der Verein Kinderfasnacht mit dem Nachfolgeproblem zu kämpfen. Im Vorstand sind zurzeit fünf Frauen, einige davon haben noch Kinder im Kinderfasnachtsalter, andere solche, die schon älter sind. «Wir suchen dringend neue Vorstandsmitglieder, die den Fortbestand dieses Anlasses sichern», so Schnyder, die sich mit dem gelungenen Anlass am Samstag sehr zufrieden zeigte. «Es wäre schade, wenn ­diese beliebte Veranstaltung nicht mehr stattfinden würde.»

(Zürichsee-Zeitung)

Erstellt: 04.02.2018, 18:04 Uhr

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