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Wirrwarr um Kontakt- und RayonverbotFrau erhält nicht länger Schutz – weil Polizei patzte

Eine Frau ängstigt sich vor ihrem Partner und erhält zunächst Hilfe von der Stadtpolizei Zürich. Doch dann nimmt alles eine unvorhergesehene Wende.

Fühlen sich Frauen von ihrem Partner bedroht, können sie bei der Polizei ein Kontakt- oder Rayonverbot erwirken.
Fühlen sich Frauen von ihrem Partner bedroht, können sie bei der Polizei ein Kontakt- oder Rayonverbot erwirken.
Symbolbild: Keystone

Der Kantönligeist kann dem Schutz vor häuslicher Gewalt mitunter arg zuwiderlaufen. Das zeigt ein kürzlich publiziertes Urteil des Verwaltungsgerichts. In diesem geht es um ein Paar, das in getrennten Haushalten lebte: sie in einer Gemeinde im Kanton Zürich, er in einer Gemeinde ausserhalb des Kantons.

Bei ihm zu Hause kam es zu einem Streit, wobei der Mann die Frau an den Schultern gepackt, von sich gestossen und beschimpft haben soll. Die Frau nahm daraufhin Reissaus und suchte die Stadtpolizei Zürich auf.

Weshalb sie sich an die Stadtpolizei Zürich wandte und nicht an die Polizei in ihrer Wohngemeinde oder an jene am Wohnort ihres Partners, ist unklar. Möglicherweise reiste sie via Zürich heim und entschloss sich erst dort, die Polizei einzuschalten.

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