Zum Hauptinhalt springen

Von Schwarzem Loch zerrissenForscher halten die letzten Momente eines Sterns fest

Künstlerische Darstellung eines Sterns, der durch die Gezeitenwirkung eines schwarzen Lochs eine «Spaghettisierung» erfährt.

Ein Vorhang aus Staub und Trümmern

SDA

4 Kommentare
    Sacha Meier

    «…Werden Stränge des Sterns in das Schwarze Loch gesaugt, entsteht ein Lichtblitz. […]» Dieser breitbandige Lichtblitz ist eigentlich mit den Maxwell'schen Gleichungen und der Relativität einfach erklärbar. Gemäss Maxwell erzeugt eine statische elektrische Ladung ein elektrisches Feld mit der Ladung q. Eine gleichförmig bewegte Ladung einen elektrischen Strom und ein statisches Magnetfeld - in der Differentialform i(t)=dq/dt. Eine beschleunigte Ladung di/dt=d²q/dt erzeugt eine elektromagnetische Welle - strahlt also Energie ab. Passiert in jeder Gasentladungslampe. Fällt Materie in ein Schwarzes Loch, wird sie wegen den Gezeitenkräften ionisiert; d.h. wird zu Ladungen. Prallt sie auf dem Ereignishorizont (Äquipotentialfläche mit Fluchtgeschwindigkeit vF = Lichtgeschwindigkeit c) auf, verliert sie nahezu schlagartig mit der inversen Lambda-Funktion zum Abstand ihre Masse - genauer gesagt, ihre Gluonen und Elektronen, weil bei genau vF=c die Zeit dort für einen externen Beobachter stillsteht. Dadurch entsteht der Lichtblitz. Beweis: Wäre dem nicht so, könnte das Gravitationsfeld des Schwarzen Loch und auch Updates gar nicht dessen Ereignishorizont überwinden, weil ja vF > c ist. Die Masse des Objekts wäre also auch gravitationell schwarz; d.h. unsichtbar. Interessant ist das Geschehen innerhalb des Ereignishorizontes - wo die Newton'sche und relativistische Physik nicht mehr gelten, sondern multidimensionale Quantenphysik benötigt wird. Kommt dann so in 400 Jahren. ;-)