Zum Hauptinhalt springen

Waldbrände in SüdamerikaFeuchtgebiet in Flammen

In Brasilien verwüsten die Brände sogar eine Sumpflandschaft. Wildtiere fliehen in Grossstädte.

Ein Feuerwehrmitglied versucht, ein Feuer in einem Gebiet des Amazonas-Dschungels unter Kontrolle zu bringen (11. August 2020).
Ein Feuerwehrmitglied versucht, ein Feuer in einem Gebiet des Amazonas-Dschungels unter Kontrolle zu bringen (11. August 2020).
Foto: Ueslei Marcelino (Reuters)

Ein verkohlter Kaiman, Tapire mit versengter Haut und Jaguare, deren Pfoten bis auf die Knochen verbrannt sind: Es sind verstörende Bilder, die Umweltschützer aus dem Pantanal derzeit ins Netz stellen. Die Region im Südwesten Brasiliens ist eigentlich eines der grössten Feuchtgebiete der Erde, eine gigantische Sumpf- und Seenlandschaft, in der mehr Vogelarten leben als in ganz Europa. Riesenotter schwimmen hier normalerweise durch Flüsse, es gibt Hunderte Hyazinth-Aras und mehr Jaguare, als sonst irgendwo auf der Welt. Seit Jahrzehnten steht das Pantanal unter Naturschutz. Nun aber steht es in Flammen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.