Zum Hauptinhalt springen

Sommerferien in Corona-Zeiten«Ferienmachen hat nicht sehr viel mit Freiheit zu tun»

Ueli Maurer forderte uns dazu auf, in diesem Sommer in der Schweiz zu bleiben. Aber wonach suchen wir überhaupt, wenn wir verreisen? Historiker Valentin Groebner gibt Antworten.

Haben Sie noch Lust auf grosse Reisen? Flight-Attendants mit Maske auf einem Swiss-Flug nach New York während der Corona-Pandemie.
Haben Sie noch Lust auf grosse Reisen? Flight-Attendants mit Maske auf einem Swiss-Flug nach New York während der Corona-Pandemie.
Foto: Markus A. Jegerlehner (Keystone)

Wir sollen Ferien im Land machen und das Geld hier ausgeben, erklärte Ueli Maurer vor dem Parlament, «etwas Besseres» könne der Schweiz in der Corona-Krise nicht passieren. Was löst das bei Ihnen als Kulturhistoriker aus?

Spontan würde ich sagen: Da wird ein sehr alter politischer Schlachtruf bemüht. Das letzte Mal, dass diese Art von Zusammenstehen eingefordert wurde, war während des Zweiten Weltkriegs: «Macht Ferien! Schafft Arbeit!», hiess es damals auf einem Plakat.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.