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Kreuzfahrt in Zeiten der PandemieFerien in der Blase

Gruppenzwang, Abstand, Fehlalarm: Die ersten Schwimmversuche der Reedereien unter Corona-Bedingungen fühlen sich für die Passagiere noch etwas gewöhnungsbedürftig an.

Ist wieder im Mittelmeer unterwegs – allerdings nur mit 1200 statt 6000 Passagieren an Bord: Das Kreuzfahrtschiff MSC Grandiosa.
Ist wieder im Mittelmeer unterwegs – allerdings nur mit 1200 statt 6000 Passagieren an Bord: Das Kreuzfahrtschiff MSC Grandiosa.
Foto: MSC Cruises

Angst ist keine Kategorie für Vesna Tapušković Savjak. «Wir sind alle Profis und für Notfälle ausgebildet. Unser Job ist es, kühlen Kopf zu bewahren, wenn es darauf ankommt.» Klingt beruhigend, und das soll es auch. Die leitende Ärztin auf der MSC Grandiosa führt durch das Medical Center auf Deck 4 des Kreuzfahrtschiffes. Die Montenegrinerin macht den Eindruck, als hätte sie in ihrem Berufsleben schon so manchen Sturm abgewettert. Savjak und zwei weitere Ärzte, sieben Pflegekräfte, dazu Laborpersonal und ein Gesundheitsmanager sollen dafür sorgen, dass sich weder Passagiere noch Crew-Mitglieder mit dem Coronavirus infizieren. Und sie wollen zeigen, dass sie auf den Ernstfall vorbereitet sind.

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