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Maskenpflicht im AuslandFast überall sind die Regeln strenger als in der Schweiz

In der Schweiz gilt bald eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr: Ein Passagier am Dienstag in Luzern.

Deutschland

Plexiglas und Schutzmaske: Eine Mitarbeiterin in einer Apotheke im norddeutschen Kiel.

Österreich

Er setzte sehr früh auf eine Maskenpflicht: Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz.

Frankreich

Unterdessen gibt es auch in Frankreich genügend Schutzmasken: Eine Velofahrerin in Paris.

Italien

Ohne Schutzmaske geht niemand mehr raus: Einwohner von Codogno, das zur roten Zone gehörte, Anfang Juni.

Schweden

Braucht es tatsächlich keine Schutzmasken? Der schwedische Epidemiologe Anders Tegnell ist sich nicht mehr sicher.

Japan

Maskentragen ist für sie selbstverständlich: Japaner am Mittwoch vor Disneyland.
72 Kommentare
    Sacha Meier

    Das Königreich Schweden hat halt den Königsweg im Interesse der Wirtschaft eingeschlagen: Minimale Vorschriften und Einschränkungen, bei Inkaufnahme von überdurchschnittlich vielen Covid-19 Toten. Gefolgt von der korpokratisch-neofeudalistischen Schweiz, die selbst im Höhepunkt der ersten Welle auf einen Lockdown der Bau- und Immobilienwirtschaft verzichtet hat, um nicht den wahren Wert des Landes - seinen Betongoldbestand - zu gefährden. Ebenfalls unmöglich wäre eine Grenzschliessung für Grenzgänger gewesen, weil sonst ganze Kantone inoperabel geworden wären. Mit der jetztigen Schutzmaskenpflicht light und Quarantänemassnahmen extra-light sucht die Schweiz einen Kompromiss. Nach der Pandemie dürfte man nach Umsatzeinbusse pro Coronatoten berechnen wollen, welcher Weg letztlich profitabler war. Nicht zu unterschätzen ist SARS Cov-2 in seinem renten- und pflegekostenschonenden Verhalten. Leben und Gesundheit der Bürger spielen in unseren modernen, wertefreien Konsum- und Dienstleistungswirtschaftsgesellschaften halt keine Rolex mehr.