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Zürcher Polizist vor GerichtEx-Stasi-Informantin Nina schob Couverts über den Café-Tisch

Ein Kantonspolizist gibt zu, dass er von einer ostdeutschen Nachrichtenhändlerin 2000 Franken bekam. Er wehrt sich gegen eine Strafe.

Christina Wilkening auf einem Bild von 1990 im Büro des ehemaligen Stasi-Chefs Erich Mielke.
Christina Wilkening auf einem Bild von 1990 im Büro des ehemaligen Stasi-Chefs Erich Mielke.
Foto: Imago Stock & People

Bei der Zürcher Kantonspolizei war Gerhard Müller (Name geändert) bekannt als offen, allzeit einsatzbereit und über die Landesgrenzen bestens vernetzt. Das Bezirksgericht Zürich muss nun entscheiden, ob seine Kontakte zu einer ehemaligen Stasi-Informantin und Nachrichtenhändlerin strafwürdig sind. Der erfahrene Fahnder hatte Christina Wilkening – für die DDR-Staatssicherheit «IM Nina» – in zwei Jahren ab 2014 15-mal getroffen. Sie schob ihm in Zürcher Cafés oder Restaurants Bargeld in Couverts über den Tisch. Laut ihm waren es höchstens 2000 Franken, gemäss Anklage 5500 Euro.

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