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Das Nerzmassaker in Dänemark«Es war wie im Krieg»

Rebellion gegen die Regierung: Nerzbauer Erik Vammen vor seiner Nerzfarm, wo er 4000 Weibchen am Leben gelassen hat.

Massengrab mit Zombienerzen

Eine Katastrophe für Dänemarks Nerzbauern: Getötete Nerze auf dem Hof von Erik Westergaard.

Ein Ort, der vom Nerz lebte

«Hier geht es um eine Lebensart»: Erik Westergaard in seiner Nerzfarm, wo alle Ställe inzwischen leer sind.

Nach Schwein und Kuh war der Nerz das wichtigste Tier der dänischen Landwirtschaft.

Das ist nun Vergangenheit: Werbung für dänische Nerzkleider in einem der Maschinenräume der Westergaard-Nerzfarm.

Viel Heuchelei in der Nerzdebatte

«Diese Nerzmütze habe ich nun 15 Jahre. Sie sieht aus wie neu, und sie wird noch 40 weitere Jahre ihren Dienst tun»: Erik Westergaard.

In der Zeitung stand, die Nerzbauern sollten umschulen auf Schweine. Oder Insekten.

Wenn er seine letzten Nerze nicht tötet, muss er ins Gefängnis: Erik Vammen im Wohnzimmer seines Hauses mit einem Bündel weisser Nerzpelze.

«Das ist nun einmal passiert. Und keiner hat dabei böswillig gehandelt.»

Rasmus Prehn, Landwirtschaftsminister