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Baustellenbrand in KilchbergFeuerwehr muss Bauarbeiter evakuieren

An der Weinbergstrasse in Kilchberg ist am Donnerstagmorgen auf einer Baustelle ein Feuer ausgebrochen. Der entstandene Sachschaden ist gross, verletzt wurde niemand.

Schwarzer Rauch stieg am Donnerstagmorgen vom Ort des Geschehens in Kilchberg auf – die Aufnahme wurde vom Schiff aus gemacht.
Schwarzer Rauch stieg am Donnerstagmorgen vom Ort des Geschehens in Kilchberg auf – die Aufnahme wurde vom Schiff aus gemacht.
Foto: pd / Leserbild

Viel Rauch, hoher Sachschaden, aber keine Verletzten: So lautet die Bilanz nach einem Brand, der am Donnerstagmorgen auf einer Baustelle an der Weinbergstrasse in Kilchberg ausgebrochen ist.

Die Brandmeldung ging kurz nach 7.45 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz&Rettung Zürich ein. Wie die Kantonspolizei Zürich mitteilt, stellte die ausgerückte Feuerwehr Kilchberg-Rüschlikon im Keller eines sich im Bau befindenden Mehrfamilienhauses eine brennende technische Anlage fest. Die Anlage konnte gelöscht werden. Wegen der starken Rauchentwicklung musste die Feuerwehr das Gebäude anschliessend gründlich lüften. Die Rauchsäule war am Morgen weitherum zu sehen.

Bauarbeiter mussten evakuiert werden

Zusammen mit der Feuerwehr mussten die vor Ort im Einsatz stehenden Funktionäre der Kantonspolizei Zürich rund 30 Arbeiter von der Baustelle evakuieren. Für eine allfällige notfallmedizinische Versorgung wurde sicherheitshalber ein Rettungswagen von Schutz&Rettung Zürich aufgeboten. Die Rettungssanität kam aber nicht zum Einsatz, da keine Personen verletzt wurden.

Der entstandene Sachschaden dürfte sich auf über hunderttausend Franken belaufen. Die Brandursache ist zurzeit unklar und wird durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei abgeklärt.

Wegen des Brandes musste die Weinbergstrasse teilweise für den Verkehr gesperrt werden. Für die Absperrung und Verkehrsführung standen Patrouillen der Stadtpolizei Adliswil und der Gemeindepolizei Kilchberg im Einsatz.

Die Rauchsäule war am Morgen weitherum in der Region zu sehen.
Die Rauchsäule war am Morgen weitherum in der Region zu sehen.
Foto: pd / Kantonspolizei Zürich