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Erwin Kesslers langer Kampf gegen Rassismus-Vorwürfe

Der umstrittene Tierschützer Erwin Kessler kämpft in laufenden Gerichtsverfahren gegen das Verbreiten von Online-Artikeln an, die ihn als «Antisemiten» und «Neonazi» bezeichnen. Auch in Winterthur stand eine Angeklagte wegen Ehrverletzung vor Bezirksgericht.

Erwin Kessler sieht sich immer wieder mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert.
Erwin Kessler sieht sich immer wieder mit Antisemitismus-Vorwürfen konfrontiert.
Keystone

Alles begann im Sommer 2015 mit dem veganen Strassenfest in Winterthur, der Veganmania, die damals zum vierten Mal auf dem Neumarkt stattfand. Im Vorfeld wurden vor allem zwei der sechzig Aussteller kritisiert: Der umstrittene Tierschützer Erwin Kessler, Präsident des Vereins gegen Tierfabriken (VgT), und der «Bliib Gsund»-Versand, der der deutschen Sekte Universelles Leben zugerechnet wird. In veganen Kreisen wurde dazu aufgerufen, das Strassenfest zu boykottieren, in einschlägigen Gruppen auf Facebook wurde heftig diskutiert. Die jungen Grünen und ein verganpolitischer Verein sagten ihre Teilnahme ab.

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