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Schüler an Corona erkranktErster Corona-Fall an der Schule Oberrieden

Ein Primarschüler des Schulhauses Pünt in Oberrieden wurde positiv auf das Coronavirus getestet. Das Kind wurde isoliert, der Schulbetrieb läuft weiter.

Ein Schüler des Schulhauses Pünt wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich seither in Isolation.
Ein Schüler des Schulhauses Pünt wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befindet sich seither in Isolation.
Bild: Patrick Gutenberg

An der Primarschule Pünt in Oberrieden ist am vergangenen Mittwoch ein Corona-Fall bekannt geworden. Ein Schüler war positiv auf Covid-19 getestet worden. «Die Eltern informierten die Schule unmittelbar nach Erhalt des positiven Testresultats», sagt Schulpräsidentin Verena Reichmuth-Graf (parteilos). Die Familie habe sich selbst in Quarantäne begeben. Der Test sei bei allen Familienmitgliedern negativ ausgefallen. Wie sich der Schüler mit dem Coronavirus infizieren konnte, ist unklar.

Die Schule hat laut Reichmuth-Graf am Mittwoch umgehend alle Eltern über den bestätigten Covid-19 Fall per Brief informiert, ebenso am Freitag über das negative Testresultat der Familienmitglieder und dass es bei diesem Einzelfall geblieben ist.

Unterricht wird fortgesetzt

Das Kind befindet sich derzeit noch in Isolation. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. Für die Klassenkameraden läuft der Unterricht hingegen normal weiter. «Da es sich um einen Einzelfall handelt, sind keine weiteren Massnahmen nötig», sagt die Schulpräsidentin. Laut der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich müssen sowohl die Lehrperson als auch die Kinder der gleichen Klasse nicht in Selbstquarantäne, da solche Kontakte im Schulsetting nicht als «enge Kontakte» bezeichnet werden. Nur wenn gehäuft Covid-19-Erkrankungen in einer Klasse auftreten, müsse eine Quarantäne bei der Lehrperson und den Kindern der gleichen Klasse umgesetzt werden.

Wie lange das Kind noch in der Isolation bleiben muss, konnte Reichmuth-Graf nicht sagen. Sicher aber so lange, bis die Symptome vollständig abgeklungen sind und das Kind wieder ganz gesund ist. Entscheiden müssten dies der behandelnde Arzt und der Schulärztliche Dienst, mit dem die Schule in engem Kontakt stehe. Am Montag teilt Gemeindepräsident Martin Arnold (SVP) mit, dass keine weiteren Personen am Virus erkrankt sind.

Hygiene oberstes Gebot

«Ich kann verstehen, dass durch den Fall gewisse Unsicherheiten entstehen», sagt die Schulpräsidentin. Es bestehe jedoch kein Grund zur Panik, denn es seien keine weiteren Fälle in der Schule aufgetaucht. «Wir werden auch weiterhin die Hygienevorschriften strikt einhalten», sagt sie. Dazu gehöre unter anderem, dass man sich in der Schule nicht die Hand gebe und regelmässig die Hände wasche. Auch die Oberflächen werden regelmässig gereinigt. Für die Lehrpersonen stehen in gewissen Situationen Masken zur Verfügung.

«Weiterhin gilt: Sobald erste Krankheitssymptome auftreten, sollten Kinder und Lehrer zu Hause bleiben», sagt die Schulpräsidentin.