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Autor aus RichterswilEr schreibt Romane auf dem Zürichsee

Das Böse fasziniert Angelo Nero seit seiner Kindheit. Heute verarbeitet der ehemalige Satanist diese Faszination in seinen Büchern. Aber das war nicht immer so.

Angelo Nero schreibt seine Fantasy-Romane mit Feder und Tinte in ein Notizbuch. Inspirieren lässt er sich von historischen Ereignissen und Schweizer Sagen.
Angelo Nero schreibt seine Fantasy-Romane mit Feder und Tinte in ein Notizbuch. Inspirieren lässt er sich von historischen Ereignissen und Schweizer Sagen.
Foto: Manuela Matt

Angelo Neros Bücher entstehen mitten auf dem Zürichsee. Der 36-Jährige mit den langen Haaren und dem geflochtenen Vollbart ist nämlich hauptberuflich Schiffführer bei der Zürichsee-Fähre. Die kurzen Anlegezeiten nutzt er jeweils, um seine Geschichten zu Papier zu bringen.

Dafür verwendet er wie in alten Zeiten Feder, Tinte und ein gebundenes Notizbuch. «Diese Art zu schreiben inspiriert mich», sagt Nero, «zu Hause vor dem Computer fliessen die Wörter einfach nicht gleich gut.»

Der Tugendhafte und der Skrupellose

Sein neuestes Werk «Feuer und Finsternis» erscheint am 31. Oktober. Darin erzählt Nero auf 735 Seiten die Geschichte der beiden Ordensbrüder Sariel und Vlad. Letzterer sei an den historischen Dracula angelehnt, der auch als sadistischer Tyrann bekannt war. «Es ist also kein Zufall, dass der Roman an Halloween erscheint», betont Nero.

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