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Pietätloser BeistandEr liess sich die Rente eines Verstorbenen auszahlen

Ein Buchhalter musste vor Gericht, weil er als Beistand für die Kesb Meilen sowie als Kassier eines Zürcher Quartiervereins Geld veruntreut hat.

Der Verurteilte war von der Kesb Meilen als Beistand eingesetzt worden.
Der Verurteilte war von der Kesb Meilen als Beistand eingesetzt worden.
Archivfoto: Manuela Matt

Äusserst dreist gebärdete sich ein heute 70-jähriger Buchhalter, den die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde Meilen (Kesb) als Beistand und Vermögensverwalter für einen betagten Mann eingesetzt hatte. Über drei Jahre hinweg bediente er sich dank seiner Bankvollmacht am Konto des Mannes und zweigte insgesamt 316’000 Franken ab – jeweils in Tranchen zwischen 2000 und 15’000 Franken.

Um die Veruntreuung zu vertuschen, stellte er falsche Quittungen und Abrechnungen aus, die er der Kesb vorlegte. Für angebliche Räumungs-, Transport- und Reinigungsarbeiten fingierte er zum Beispiel 23 Rechnungen zwischen 300 und 5000 Franken. Und mit weiteren Kniffen frisierte er die Buchhaltung so, dass er nicht aufflog.

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