Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Plan für ArbeitsroboterElon Musk kündigt den Tesla-Bot an

«In der Zukunft wird körperliche Arbeit eine Option sein»: Tesla-Chef Elon Musk.

Roboter sollen künftig körperliche Arbeiten erledigen

Autos sind Roboter auf Rädern

Grosse Ankündigungen

SDA/aru

32 Kommentare
Sortieren nach:
    Werner Graf

    Der zentrale Punkt in der Diskussion darüber, ob und wie uns Roboter heute und in Zukunft Arbeiten abnehmen, wird weitgehend ausgeblendet. Nämlich die Frage: Wem gehört der Lohn des Roboters?

    Naiverweise wird davon geträumt, dass der ersetzte Arbeitnehmer den Lohn des Roboters oder mindestens einen Teil davon erhält und dann um diesen Anteil bei gleichem Lohn weniger Arbeiten muss.

    Im System in dem wir leben, dem liberal/libertären Kapitalismus, gehört der Ertrag, den ein Eigentum/Produktionsmittel generiert, jedoch dem Eigentümer. Das war und ist in der Sklaverei so und ist beim Ertrag von Produktionsgütern, zu denen ein Roboter gehört, nicht anders.

    Demnach gehört der Ertrag eines Roboters, wenn er der Firma gehört, der Firma und sonst niemandem. Also zu allerletzt dem entlassenen Arbeitnehmer. Anders sähe es aus, wenn der Roboter, der den Arbeitnehmer ersetzt, dem Arbeitnehmer gehören würde.

    Somit ist klar, dass der Traum, nur noch ca 10% der heutigen Arbeitszeit für den gleichen Lohn aufwenden zu müssen, aus Systemsicht reine Illusion ist. Der Roboter kommt rein, der Arbeitnehmer fliegt raus.

    Es bräuchte also eine Umverteilung, von den Eigentümern der Roboter zu den ersetzten Menschen. Dieser Eingriff in die Eigentumsrechte dürfte auf Seite der Wirtschaftsbürgerlichen kaum hingenommen werden. Diese möchten den Gewinn aus der Roboterisierung, wie bisher, für sich behalten.