Zum Hauptinhalt springen

Das müssen Sie lesenElena Ferrante: «Das lügenhafte Leben der Erwachsenen»

Warum unsere Autorin seit Jahren nur noch Romane von Schriftstellerinnen liest.

Foto: DM

Manchmal werde ich gefragt, warum ich seit einigen Jahren nur noch Romane von Schriftstellerinnen lese, also von Frauen. Anfangs war das eine bewusste Entscheidung, nachdem ich all die Jahre in der Schule und an der Uni fast nur Bücher von Männern gelesen hatte, mal verpflichtend, mal selbst gewählt, ohne dass es je thematisiert worden war, weshalb ich es auch erst spät hinterfragte.

Aber schon bald verselbstständigte sich meine Entscheidung. Ich entdeckte immer neue Autorinnen, die mich begeisterten, und Lesen fühlte sich immer seltener an, als sässe ich weit hinten im Publikum und verstünde deshalb nur die Hälfte, und immer öfter so, als würde die Geschichte von mir handeln.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.