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Analyse zur Schliessung des Paracelsus-SpitalsEine Spital-Idee, die schliesslich scheitern musste

26 Jahre lang versuchte das Paracelsus-Spital die Idee zu leben, sowohl ein Gemeindespital ohne Staatsgelder als auch eine anthroposophisch spezialisierte Klink zu sein. Es scheiterte an den unerbittlichen Mechanismen des Schweizer Spitalmarkts.

Der letzte Hilfeschrei hat nichts mehr genützt: Das Paracelsus-Spital ist am Ende und schliesst in den nächsten Tagen.
Der letzte Hilfeschrei hat nichts mehr genützt: Das Paracelsus-Spital ist am Ende und schliesst in den nächsten Tagen.
Foto: Michael Trost

Eigentlich dürfte es in Richterswil seit 1994 kein Spital mehr geben. Das jedenfalls hatte damals der Regierungsrat beschlossen und dem gemeindeeigenen Krankenhaus die kantonalen Subventionen entzogen. Spitalschliessungen sollten helfen, die Gesundheitskosten zu reduzieren. Doch im Gegensatz zu Wädenswil, Adliswil und Thalwil, wo es seither keine öffentlichen Kliniken mehr gibt, existiert eine solche in Richterswil immer noch. Zu verdanken ist diese erstaunliche Langlebigkeit dem Umstand, dass sich neue Besitzer fanden, die eine gewagte Idee realisieren wollten: ein privat betriebenes anthroposophisches Krankenhaus, das alle Patienten behandelt, das Paracelsus-Spital.

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