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Betrügerische Anzeige mit Roger FedererEin Wädenswiler kämpft gegen Online-Kriminelle

Ein Zürcher aus Horgen verlor 15’000 Euro an eine internationale Verbrecherbande. Er fühlt sich im Stich gelassen. Doch im Hintergrund arbeitet die Staatsanwaltschaft mit Hochdruck an diesen Fällen.

Mit Anzeigen wie dieser versuchen die Betrüger Schweizer Internetnutzer auch heute noch zu verführen.
Mit Anzeigen wie dieser versuchen die Betrüger Schweizer Internetnutzer auch heute noch zu verführen.
Foto: PD

Geld verdienen wie Roger Federer oder DJ Bobo? Klingt verlockend. Das dachte sich auch Anton Bauer (Name von der Redaktion geändert). Auf einer Newsseite im Internet stiess der Rentner vor zwei Jahren auf solche Anzeigen. Diese gaukelten vor, dass die Schweizer Berühmtheiten in Fernsehsendungen über eine «Gelddruckmaschine» sprachen. Sie hätten in Bitcoin investiert, eine «wahnwitzige Summe» habe er verdient, soll Roger Federer im Interview mit Daniela Lager in «10 vor 10» gesagt haben.

Der Wädenswiler war neugierig und klickte auf die vermeintlich vertrauenswürdige Plattform. Er wurde aufgefordert, 250 Euro für die Eröffnung eines Handelskontos zu investieren. Er tat das, doch was er nicht ahnte: Er hatte sich in die Hände von Betrügern begeben. Ein «Mentor» meldete sich täglich bei Bauer und zeigte ihm auf, wie viel Geld er angeblich schon verdient habe. Er müsse dringend mehr investieren.

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