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Störche im Bezirk MeilenEin Ring für die Wissenschaft

Im Bezirk Meilen wurden Jungstörche in den letzten Wochen beringt. Storchexperte Max Zumbühl gab sich dabei alle Mühe, sie nicht zu erschrecken.

Max Zumbühl beringt Jungstörche in Oetwil, die sich tot stellen. Dieses Jahr trägt er dabei ausnahmsweise eine Maske.
Max Zumbühl beringt Jungstörche in Oetwil, die sich tot stellen. Dieses Jahr trägt er dabei ausnahmsweise eine Maske.
Foto: PD

In den letzten Wochen haben sich viele Jungstörche im Bezirk Meilen tot gestellt. Nicht etwa, weil ein Raubtier ins Nest eingedrungen wäre, sondern weil sich Max Zumbühl über sie gebeugt hat. Zumbühl war auf einer Mission: Die Jungtiere mussten beringt werden. Dass sie dabei in eine Todesstarre verfallen, sei gut, meint der langjährige Storchenbetreuer. «Sonst versuchen sie wegzufliegen, aber weil sie noch nicht flügge sind, würde es zu Bruchlandungen kommen.» Daher gibt er sich immer Mühe, schon von weitem für die Vögel sicht- und hörbar zu sein, damit es nicht zu Panikreaktionen kommt. Es gebe ab und zu allerdings Jungtiere, die an der Beringung keine Freude hätten und versuchen würden, ihm in die Hand zu hacken.

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