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Verbot von PestizidenBauer Minder musste sogar mit Homöopathie aufs Feld

Die Zahl der legalen Pflanzenschutzmittel in der Schweiz schrumpft – und Alternativen bringen nichts, klagen Bauern. Die Folgen: Schlechte Ernten und Importe aus dem Ausland.

Bauer Reto Minder und seinem Rosenkohl macht die Weisse Fliege zu schaffen. Ihm fehlt zum Schutz ein adäquates Insektizid.
Bauer Reto Minder und seinem Rosenkohl macht die Weisse Fliege zu schaffen. Ihm fehlt zum Schutz ein adäquates Insektizid.
Foto: Adrian Moser

Die Aussichten sind nicht gut, auch in diesem Jahr nicht. Schon wieder nicht! «Die Produktion wird auf dem gleich tiefen Niveau wie 2020 laufen», sagt Reto Minder. Nach drei mehr oder weniger schlechten Jahren habe sich die Situation mittlerweile eher noch verschlimmert, resümiert der Landwirt aus Jeuss im Kanton Freiburg. Minders Geschäft: der Rosenkohl.

Der Präsident der Seeländer Rosenkohl-Produzenten hat Zahlen, die seine Malaise belegen. In den letzten zehn Jahren haben Schweizer Bauern auf durchschnittlich 85 Hektaren Rosenkohl angebaut, eine Fläche von rund 120 Fussballfeldern. Letztes Jahr waren es nur noch 58 Hektaren – ein Minus von einem Drittel.

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