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In Meilen vor GerichtEin Handy soll er neunmal verkauft und nie geliefert haben

Weil er in 63 Fällen Menschen um ihren Onlineeinkauf geprellt haben soll, ist am Donnerstag ein Mann vor dem Bezirksgericht Meilen gestanden. Ihm drohen vier Jahre Haft.

Vor dem Bezirksgericht Meilen musste ein Onlinebetrüger für seine Taten geradestehen.
Vor dem Bezirksgericht Meilen musste ein Onlinebetrüger für seine Taten geradestehen.
Archivfoto: Sabine Rock

Onlinemarktplätze wie Tutti.ch oder Facebook Marketplace sind beliebte Orte, um Gebrauchtes zu kaufen oder zu verkaufen. Stiefelspanner, Waffeleisen oder Handys – beinahe alles ist dort zu finden. In der Regel muss man den Kaufpreis an den Anbieter überweisen. Dieser sendet dann den Gegenstand zu.

Das setzt Vertrauen voraus, und es bietet Betrügern die Gelegenheit, sich zu bereichern. Am Donnerstag stand ein Mann in Meilen vor Bezirksgericht, dem die Staatsanwaltschaft vorwirft, er habe im Jahr 2019 wiederholt Geld von Personen für Produkte genommen, die er online angeboten habe. Und dann nicht geliefert.

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