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Leitartikel zum Gipfel Biden/PutinEin Gespräch unter Erwachsenen ohne Armdrücken

Weder ewige Liebe noch Kumbaya-Moment: Der russische Präsident Putin und US-Präsident Biden begrüssen sich in der Villa La Grange.

Weit wichtiger war, dass beide Staatschefs die konstruktive Atmosphäre in der Villa La Grange lobten.

Was für ein Unterschied zum Gipfel 2018 in Helsinki, als der russische Präsident den amerikanischen vorgeführt hatte.

Zuerst die Krisen in Berlin und Kuba, dann der vertrauliche Briefwechsel: Nikita Chruschtschow und John F. Kennedy beim Gipfel in Wien Anfang Juni 1961.

Eine Mann-zu-Mann-Beziehung mit Fokus auf die gemeinsamen Interessen scheint möglich.

Nebeneinander, gleiche Richtung: Bidens Air Force One und Putins Iljuschin Il-96 auf dem Genfer Flughafen Cointrin.
8 Kommentare
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    Gottfried Pfister

    Wir sollten das Treffen von Ronald Reagan und Michail Gorbatschow nicht überbewerten. Denn Gorbatschow versprach Reagan er würde die Sowjetarmee aus Afghanistan abziehen, bräuchte aber ein wenig Zeit für den Rückzug. Reagan wiederum weitete die Operation Cyclone beständig aus. 1 Jahr nach dem Treffen, 1986, kamen die ersten Stingerraketen in Afghanistan zum Einsatz.

    Nein, meiner Meinung hat Reagan nur wenig zum späteren Ende des Kalten Kriegs beigetragen. Vielmehr zeigte die anwachsende Friedensbewegung im Westen den Sowjets, dass der befürchtete Angriffskrieg politisch im Westen nicht mehr durchsetzbar gewesen wäre. Das war teilweise eine Fehleinsachätzung wie die Zeit nach dem Kalten Krieg zeigte. Die USA haben ihre expansionistische Ader zwar nur noch selten mit geächteten Angriffskriegen gefüttert. Haben aber mit anderen Mitteln expandiert. Und wollen immer noch die Weltweite Vorherrschaft erlangen da sie sich von Gott beauftragt fühlen.

    Man sollte sich hüten den Imperatoren auf Zeit zu viel Vertrauen entgegen zu bringen.