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Infektiologe Pietro VernazzaEhre für streitbaren Corona-Experten

Das Schweizer Gesundheitspersonal wählt Professor Pietro Vernazza im Branchenportal Medinside zur bedeutendsten Figur im Corona-Jahr.

Pietro Vernazza sorgte im Corona-Jahr für wissenschaftliche Kontroversen.
Pietro Vernazza sorgte im Corona-Jahr für wissenschaftliche Kontroversen.
Foto: Sabina Bobst

Pietro Vernazza, Professor und Chefarzt der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, hat im vergangenen Jahr mit Aussagen zur Pandemie schweizweit für Kontroversen gesorgt. Er plädierte für einen entspannteren Umgang mit der Pandemie und schlug «Alternativen zur heutigen Ausrottungsstrategie des Bundes» vor.

In der Öffentlichkeit wurde Vernazza dafür heftig kritisiert, beim medizinischen Personal hingegen geniesst er offensichtlich hohes Ansehen: Die Leser des Branchenportals Medinside haben ihn zum «bedeutendsten Protagonisten des Schweizer Gesundheitswesens» im Corona-Jahr gewählt. Medinside ist eine Onlinepublikation für Ärzte, Pflegende und weitere Personen aus dem Gesundheitswesen. Sie berichtet über Spitalschliessungen, Neubesetzungen von Chefarztposten, Tarifänderungen beim Hausarzt und bei Spitalbehandlungen und neueste Erkenntnisse in der Medizin. Auf den zweiten Rang wählten die Medinside-Leser Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des Schweizer Berufsverbandes für Pflegefachleute. 4000 Personen machten bei der Wahl mit.

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