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Dubiose Wuchergeschäfte mit Schutzmasken

Spitäler erhalten täglich zweifelhafte Angebote für dringend benötigte Güter. Die Preise sind bis zu 30-mal höher als üblich. Die Polizei hat einen 18-Jährigen wegen Wucher angezeigt.

Zürich im Ausnahmezustand: Die Schaufensterpuppe an der Langstrasse trägt rares Gut. Foto: Andrea Zahler
Zürich im Ausnahmezustand: Die Schaufensterpuppe an der Langstrasse trägt rares Gut. Foto: Andrea Zahler

Auf den ersten Blick las sich die E-Mail gut, die Bernhard Roder kürzlich erhielt. «Wir bieten Ihnen Schutzmasken zum Kauf an», stand da. 10’000 Stück. Wie viele seiner Berufskollegen versucht der Beschaffungsleiter des Spitalzentrums Biel mit Hochdruck, an solche dringend benötigten Verbrauchsmaterialien zu kommen. Wegen der Corona-Krise ist der Markt fast vollständig ausgetrocknet. Quasi als Beweis, dass die Masken auch tatsächlich vorhanden sind, war der E-Mail ein Foto angehängt: eine aufgerissene Packung der Schutzmasken, präsentiert auf Kisten in einer grossen Lagerhalle.

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