Dossier: Die Kesb

Die Kinder- und Jugendschutzbehörde (Kesb) steht immer wieder in der Kritik. Zurecht? Darüber wird auf politischer wie gesellschaftlicher Ebene gestritten.


News

Löschen statt brandmarken

Die als persönlichkeitsverletzend eingestuften Artikel in den «Obersee-Nachrichten» sollen als solche deklariert werden, das verlangt das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland. Dass die Zeitung die Texte stattdessen gelöscht hat, hält Medienexperte Dominique Strebel für sinnvoll. Mehr...

«Obersee-Nachrichten» akzeptieren Urteil – Bruno Hug muss abtreten – Kesb-Präsident erleichtert

Der Verwaltungsrat der Somedia akzeptiert das Urteil im Kesb-Prozess gegen die Obersee-Nachrichten. Kesb-Präsident Walter Grob ist erleichtert. Mehr...

Kritische Medien ja – Kampagne nein

Einen Tag nach dem Urteil zu der Berichterstattung der «Obersee-Nachrichten» (ON) über die Kesb nehmen die Ortsparteien Stellung. Sie sind sich einig, dass kritische Medien wichtig sind. Die ON hätten die Grenze jedoch überschritten. Mehr...

Gericht spricht Gratiszeitung schuldig

Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland hat weitgehend im Sinne von Kesb und Stadt Rapperswil-Jona entschieden: Es heisst die Klage gegen Bruno Hug und die «Obersee-Nachrichten» gut. Mehr...

Zehn Fragen und Antworten zur Kesb-Klage

Die Klage der Stadt Rapperswil-Jona und von Kesb-Präsident Walter Grob gegen die «Obersee- Nachrichten» sorgte für viel Emotionen. Ab Dienstag wird die Hunderte Seiten starke Klageschrift vor dem Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verhandelt. Mehr...

Interview

«Freigestellt wurde ich nach dem Urteil»

Bruno Hug schweigt über die Vorgänge vor seiner Kündigung. Der ehemalige Kopf der «Obersee-Nachrichten» erwägt aber, das Urteil weiter zu ziehen Mehr...

«Der Gerichtsentscheid ist wirr»

Als Chefredaktor der Obersee-Nachrichten wurde Bruno Hug für seine Kesb-Berichterstatttung verurteilt. Nun äussert sich der Journalist erstmals. Mehr...

Meinung

Bruno Hugs tiefer Fall

Kommentar Bruno Hug, Chefredaktor der «Obersee-Nachrichten», wird nach dem Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland im Kesb-Prozess per sofort freigestellt und entlassen. Zudem akzeptiert der Somedia-Verlag das Urteil. Ein Kommentar von ZSZ-Redaktionsleiter Conradin Knabenhans. Mehr...





Löschen statt brandmarken

Die als persönlichkeitsverletzend eingestuften Artikel in den «Obersee-Nachrichten» sollen als solche deklariert werden, das verlangt das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland. Dass die Zeitung die Texte stattdessen gelöscht hat, hält Medienexperte Dominique Strebel für sinnvoll. Mehr...

«Obersee-Nachrichten» akzeptieren Urteil – Bruno Hug muss abtreten – Kesb-Präsident erleichtert

Der Verwaltungsrat der Somedia akzeptiert das Urteil im Kesb-Prozess gegen die Obersee-Nachrichten. Kesb-Präsident Walter Grob ist erleichtert. Mehr...

Kritische Medien ja – Kampagne nein

Einen Tag nach dem Urteil zu der Berichterstattung der «Obersee-Nachrichten» (ON) über die Kesb nehmen die Ortsparteien Stellung. Sie sind sich einig, dass kritische Medien wichtig sind. Die ON hätten die Grenze jedoch überschritten. Mehr...

Gericht spricht Gratiszeitung schuldig

Das Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland hat weitgehend im Sinne von Kesb und Stadt Rapperswil-Jona entschieden: Es heisst die Klage gegen Bruno Hug und die «Obersee-Nachrichten» gut. Mehr...

Zehn Fragen und Antworten zur Kesb-Klage

Die Klage der Stadt Rapperswil-Jona und von Kesb-Präsident Walter Grob gegen die «Obersee- Nachrichten» sorgte für viel Emotionen. Ab Dienstag wird die Hunderte Seiten starke Klageschrift vor dem Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland verhandelt. Mehr...

Verleger versucht, Ruder bei Kesb-Klage herumzureissen

Anfang Dezember wird die Kesb-Klage der Stadt gegen die Obersee-Nachrichten verhandelt. Derzeit wird eiligst versucht, eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen. An einem ersten Gesprächstermin war auch der Stadtpräsident dabei – obwohl er sich beim Thema im Ausstand befindet. Mehr...

Gemeinden sollen bei KESB-Massnahmen einbezogen werden

Ordnet die KESB eine Massnahme an, die eine Gemeinde finanziell stark belastet, soll sie diese der Gemeinde vorgängig zur Stellungnahme vorlegen. Die FDP will dies gesetzlich verankern und der Kantonsrat unterstützt sie dabei – obwohl in der Praxis viele Gemeinden schon heute darauf verzichten. Mehr...

Die zweite Kesb-Klage pausiert

Bruno Hug hat mit seinen Obersee-Nachrichten seit Anfang August eine weitere Klage des Kesb-Präsidenten am Hals. Nun kommt aus: Walter Grob hat die Klage beim Gericht bereits wieder um ein Jahr sistiert. Dafür gebe es gute Gründe, sagt der Kesb-Chef. Mehr...

Kesb-Präsident sieht Klage als «gute Investition»

Verleger Bruno Hug hat mit den Obersee-Nachrichten einmal mehr eine Klage des Kesb-Präsidenten am Hals. Darauf reagiert der Journalist gelassen. Der Kesb-Präsident seinerseits ist von seinen Erfolgschancen vor Gericht ebenfalls überzeugt. Mehr...

Obergericht rüffelt Bezirksrat Bülach wegen Verfahrensfehlern

Mit deutlichen Worten hat das Zürcher Obergericht den Bezirksrat Bülach wegen eines KESB-Entscheides gerüffelt: Das Urteil sei wegen grober Verfahrensfehler aufzuheben. Ein Protokoll beispielsweise bestand aus handschriftlichen A4-Blättern, voller Kritzeleien. Mehr...

Selbst ernannte Heilige wehrt sich erfolglos gegen Kesb Horgen

Eine schizophrene Architektin beschwerte sich über die von der Kesb Horgen verordnete Beistandschaft. Das Bundesgericht tritt jedoch nicht auf ihre Beschwerde ein. Eine Heilige zu sein, reiche als Begründung nicht aus. Mehr...

Wo die Gratiszeitung verteilt wird, sind die Bürger gegen die Kesb

Am Wochenende stimmte der Kanton Schwyz über eine Kesb-kritische Initiative ab. Die Bezirke March und Höfe sagten Ja, Innerschwyz lehnte ab. Das Ergebnis deckt sich mit dem Verbreitungsgebiet der «Obersee-Nachrichten». Mehr...

Strafbefehl gegen Präsidenten der Anti-Kesb-Initiative

Im vergangenen Jahr hat der Präsident der Anti-Kesb- Initiative Anzeige gegen die Kesb Linth eingereicht. Dieser Schuss ging nach hinten los: Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Mann einen Strafbefehl wegen falscher Anschuldigungen erlassen. Mehr...

Gemeinden legen offen, was sie für die Kesb-Klage bezahlen

Die Kosten der Kesb-Klage gegen die Obersee-Nachrichten sind schon länger bekannt. Nun legt die Stadt Rapperswil-Jona aber noch nach und schlüsselt die Kosten nach Gemeinden auf. Mehr...

Weshalb die Kesb-Klage so viel kostet

Einen ausserordentlichen Kredit hat die Stadt Rapperswil-Jona für die Kesb-Klage benötigt. Der Anwalt der Stadt sagt: Früher zu klagen, wäre günstiger gewesen. Mehr...

Kesb-Chef hat sein Ziel erreicht

Mit einer Reihe von Klagen hat sich Kesb-Linth-Präsident Walter Grob gegen Beleidigungen in sozialen Netzwerken zur Wehr gesetzt. Damit hat er bis anhin Teilerfolge erzielt. Mehr...

Walter Grob zeigt KESB-Kritiker an

Die Kritik an der KESB-Linth führt zu einem weiteren Rechtsstreit. Die KESB und deren Präsident, Walter Grob gehen gegen Beleidigungen in sozialen Netzwerken und Leserbriefen vor. Mehr...

Kesb-Unterlagen in den Händen von Häftlingen

In der Strafanstalt Pöschwies kam es zu einer peinlichen Panne. Häftlinge bearbeiteten sensible Kesb-Akten. Mehr...

Mutter vom Zürichsee wehrt sich erfolglos gegen Kesb

Das Zürcher Obergericht hat die Beschwerde einer am Zürichsee wohnhaften Mutter abgewiesen, die keinen Beistand der Kesb für sich und ihre Tochter wollte. Mehr...

Kesb-Fall: Freispruch für Ehefrau und Tochter

Das Bezirksgericht Horgen hat eine 81-jährige Frau und deren Tochter heute vom Vorwurf der Entführung freigesprochen. Ein grotesk anmutender Kesb-Fall kommt damit zu einem Ende. Mehr...

Ehefrau soll ihren dementen Mann entführt haben

Ehefrau und Tochter werden beschuldigt, einen dementen 78-Jährigen nach Kroatien ins Pflegeheim entführt zu haben. Gegen die Weisung der Kesb. Die beiden Frauen sagten vor Gericht, sie hätten die Erlaubnis dazu gehabt. Mehr...

SVP soll sich für Kesb-Hetze entschuldigen

Die Zürcher SP verlangt, dass sich die SVP für ihre «Treibjagd auf die Kesb» entschuldigt. Anlass gaben neue Fallzahlen und eine Aussage im Fall Flaach. Mehr...

«Die KESB trifft keine Schuld»

Mike K., der Vater der getöteten Kinder von Flaach, wurde heute wegen Betrügereien vom Gericht Weinfelden zu 42 Monaten Haft verurteilt. Im Plädoyer äusserte er sich auch zum Fall Flaach. Mehr...

«Die Kesb hört betroffene Eltern oft nicht an. Das macht diese wütend»

Die Kesb wird immer wieder zur Zielscheibe von Kritik. Anwältin Anna Murphy hat in vielen Kesb-Verfahren Eltern vertreten. Sie ist der Ansicht, dass innerhalb der Behörde die Sozialarbeiter, Psychologen und Juristen oft ungenügend zusammenarbeiten. Mehr...

Vom Spagat zwischen Wohltätigkeit und Journalismus

Bruno Hug hilft nach eigener Aussage ­gerne Menschen in Not, auch Kesb-Betroffenen. Diese ­Zuwendungen unterliefen die journalistische Unabhängigkeit, ­kritisiert der ehemalige Presseratspräsident Roger Blum. Mehr...

KESB: Gute Noten aber auch einige Mängel

Die St. Galler Regierung hat die Arbeit der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) von einer externen Beratungsfirma untersuchen lassen. Das insgesamt positive Ergebnis könnte allenfalls zu Gesetzesänderungen führen. Mehr...

Knatsch um Klage gegen KESB

Um das Erbe betrogen und in den Selbstmord getrieben: Die Vorwürfe einer Familie an die KESB Linth waren happig. Jetzt hat die Familie eine Klage gegen die Behörde zurückgezogen. Mehr...

«Heute kann jeder zum Kesb-Fall werden»

Für die St. Galler Nationalrätin Barbara Keller-Inhelder ist unbestritten: Die Familie muss wieder mehr Macht haben, wenn es um die Betreuung von Angehörigen geht. Deshalb steht sie an der Spitze eines Initiativkomitees. Mehr...

St. Galler Regierung stellt sich hinter die Kesb

Eine Interpellation von SVP-Kantonsräten hat von der St. Galler Regierung Antworten zur Kesb-Kontroverse gefordert. Diese stellt der Behörde ein gutes Zeugnis aus. Mehr...

Rapperswil-Jona klagt gegen Gratiszeitung

Das Schlichtungsverfahren im «Fall Kesb» ist gescheitert. Nun reicht die Stadt eine Klage wegen Persönlichkeitsverletzung ein. Mehr...

Kein Strafverfahren gegen die Kesb Linth

Die Anzeige einer Privatperson gegen die Kesb Linth wird nicht weiterverfolgt. Das hat die Anklagekammer des Kantons St. Gallen entschieden. Kesb-Präsident Walter Grob sieht sich bestätigt. Mehr...

Nur wenige Kinder werden von der KESB fremdplatziert

Im Kanton Zürich sind nicht mehr Kinder fremdplatziert worden, seit die Vormundschaftsbehörden 2013 von den Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) abgelöst wurden. Die Gemeinden, als Träger der KESB, wollen aber mehr Mitsprache. Mehr...

Kanton nimmt Kesb Linth in Schutz

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Linth hat gegen die Obersee Nachrichten rechntliche Schritte eingeleitet. Die Zeitung weist die Vorwürfe zurück. Mehr...

Schulen und KESB arbeiten enger zusammen

Der Kanton Zürich ändert die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB). Es geht darum, den Informationsfluss zu verbessern. Mehr...

«Fall Flaach»: Mutter litt an Geltungssucht

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) habe im «Fall Flaach» in vielen Punkten beispielhaft gehandelt. An der heutigen Pressekonferenz wurden aber auch Schwächen eingeräumt. Mehr...

Kesb bereitet Marcos Rückkehr vor

Die Zeit ­auf dem Erziehungsschiff Salo­mon neigt sich für den Schmerkner Jugendlichen dem Ende entgegen. Nun wird eine Nachfolgelösung gesucht. Mehr...

Ombudsstelle soll Konflikte mit der KESB entschärfen

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) sollen eine unabhängige Ombudsstelle erhalten. An diese sollen sich beispielsweise Eltern wenden können, die mit der KESB im Streit liegen. Mehr...

Jugendlicher aus Schmerikon hat noch lange Reise vor sich

Für den 15-jährigen Jugendlichen aus Schmerikon, den die Kesb Linth auf ein Erziehungsschiff schickte, ist längst noch kein Land in Sicht. Nach Ansicht der Mutter bringt das Setting ihrem Sohn wenig. Mehr...

«Freigestellt wurde ich nach dem Urteil»

Bruno Hug schweigt über die Vorgänge vor seiner Kündigung. Der ehemalige Kopf der «Obersee-Nachrichten» erwägt aber, das Urteil weiter zu ziehen Mehr...

«Der Gerichtsentscheid ist wirr»

Als Chefredaktor der Obersee-Nachrichten wurde Bruno Hug für seine Kesb-Berichterstatttung verurteilt. Nun äussert sich der Journalist erstmals. Mehr...

Bruno Hugs tiefer Fall

Kommentar Bruno Hug, Chefredaktor der «Obersee-Nachrichten», wird nach dem Urteil des Kreisgerichts Werdenberg-Sarganserland im Kesb-Prozess per sofort freigestellt und entlassen. Zudem akzeptiert der Somedia-Verlag das Urteil. Ein Kommentar von ZSZ-Redaktionsleiter Conradin Knabenhans. Mehr...

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