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Schwarzenbach vor GerichtKunstwerke für 100 Millionen in die Schweiz geschmuggelt

Die Zollverwaltung verlangt hohe Bussen für den Dolder-Besitzer, einen Anwalt und einen Galeristen. Jetzt kommt es zum Prozess.

Die Zollverwaltung lässt bei einer Razzia 2017 wertvolle Bilder von den Wänden des Hotels Dolder holen: Urs Schwarzenbach soll für die Kunstschätze keine Einfuhrsteuer bezahlt haben.
Die Zollverwaltung lässt bei einer Razzia 2017 wertvolle Bilder von den Wänden des Hotels Dolder holen: Urs Schwarzenbach soll für die Kunstschätze keine Einfuhrsteuer bezahlt haben.
Foto: Reto Oeschger

Am Bezirksgericht Zürich geht es in zwei Wochen um einen Picasso im Wert von 8 Millionen Franken. Oder um Werke des US-Künstlers Robert Indiana und von Andy Warhol. Es sind drei von 88 Kunstwerken, die gemäss Anklageschrift der Eidgenössischen Zollverwaltung illegal in die Schweiz gebracht wurden. Vom Hotel-Dolder-Besitzer Urs Schwarzenbach (72). Unter Mithilfe seines damaligen Anwalts Ulrich Kohli (78) und des bekannten Galeristen Mathias Rastorfer (59) von der Galerie Gmurzynska am Zürcher Paradeplatz.

Nun liegen die Anklageschriften der Zollverwaltung vor. Die Behörde beschuldigt die drei Männer, sie hätten 11,4 Millionen Franken Einfuhrsteuern umgangen. Indem sie Kunstschätze für über 100 Millionen Franken, ohne Einfuhrsteuern zu bezahlen, in die Schweiz gebracht haben. Die Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe.

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