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Corona ausser KontrolleDiese Bilder zeigen das Corona-Drama in Brasilien

Friedhofsarbeiter tragen während der ersten nächtlichen Beerdigung auf dem Friedhof Vila Formosa in São Paulo, Brasilien, einen Sarg zu Grabe. (25. März 2021).

Patienten sterben beim Warten auf Betten

«In acht Jahren als Krankenschwester habe ich noch nie so viel Schmerz empfunden wie in dieser Nacht.»

Polyena Silveira, Krankenschwester
Angehörige trauern um den 90-jährigen José Moreira. Er verstarb am 30. Januar 2021 in seinem Haus in Manaus. Er litt vier Tage lang an schweren Symptomen, fand aber kein Spital mit einem freien Bett oder Sauerstoff. Eine NGO lieferte eine Sauerstoffflasche, doch da war es zu spät.
Eine Krankenschwester versorgt mehrere Patienten auf der Intensivstation in der Stadt Porto Alegre. Weil es zu wenig Betten hat, müssen die Spitäler auf Stühle ausweichen. (17. März 2021).
Corona-Patienten ruhen sich in den Gängen des Pronto-Socorro-Spitals in der Hauptstadt Brasilia aus. (10. März 2021).
Patienten werden wegen des Platzmangels in einem improvisierten Bereich des öffentlichen HRAN-Spitals in Brasilia versorgt. (8. März 2021).
Ein Feldlazarett in einer Sporthalle in Santo André, am Stadtrand von São Paulo. (4. März 2021).
Ein Feldlazarett in einer Sporthalle in Santo André am Stadtrand von Sao Paulo. (26. März 2021).
Der Körper eines Corona-Opfers liegt in einem Leichensack auf der Intensivstation des städtischen Spitals von São José in Duque de Caxias. (24. März 2021).
Dieses Foto zeigt Familienmitglieder, die der Beerdigung eines Mannes beiwohnen, der an Corona gestorben ist. Hier am 10. März 2021 auf einem Friedhof in Cuiabá.
Drohnenaufnahme einer Beerdigung auf dem Friedhof Vila Formosa in São Paulo. (23. März 2021).
Friedhofsarbeiter tragen während der ersten nächtlichen Beerdigung auf dem Friedhof Vila Formosa in São Paulo einen Sarg. (25. März 2021).
Eine Luftaufnahme der ersten nächtlichen Beerdigung auf dem Friedhof Vila Formosa in São Paulo. (25. März 2021).
76 Kommentare
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    Bernd R.

    Die hier gezeigten Bilder haben wirklich eine abschreckende Wirkung. Bekanntlich sagen Bilder mehr als Worte doch leider werden dadurch auch viel zu oft falsche Schlussfolgerungen gezogen und man wird irregeleitet.

    Derzeit bin als Ingenieur beruflich in Brasilien in einer von Ausflüglern der Millionenmetropole Sao Paulo beliebten Stadt im dortigen Bundesstaat. Ich kann berichten, dass sich hier die Menschen größte Mühe geben, das Infektionsgeschehen zu bändigen. Es werden überall Masken getragen, jedoch meistens nur die Stoffmasken, aber besser als nichts. Ich bin beindruckt vom Hygienekonzept in den Supermärkten, da haben selbst wir in Deutschland noch Nachholbedarf. So muss hier unter Aufsicht jeder der Reihe nach mit Abstand vor dem Betreten eines Supermarktes die Hände desinfizieren. Dies geschieht kontaktlos über die Betätigung eines Fußpedals am Spender. Zudem wird die Temperatur gemessen und alle Einkaufwägen und -körbe werden vom Personal desinfiziert bevor der Kunde einen erhält.

    Die gezeigten Massengräber in den Medien sind nicht alleinig auf Corona zurückzuführen. So werden in einem der größten Friedhofe der Stadt Sao Paulo „Vila Formosa“ bereits im Vorfeld eines Bedarfs ganze Friedhofsbereiche mit Gräbern ausgehoben. Dies hat rein ökonomische und logistische Hintergründe. Auf Google-Earth kann dies leicht auch über die Zeitraffer-Funktionen nachvollzogen werden (z.B. über die Aufnahme 8/2019).