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TV-TippDie Villa Seerose in Horgen ist Schauplatz eines Doppelmords

In der pittoresken Villa Seerose kommen zwei Menschen ums Leben. Dies zumindest im «Zürich-Krimi», der am Donnerstagabend in der ARD läuft.

Die Gemeinde Horgen wird am Donnerstagabend Teil des Fernsehprogramms Millionen deutschsprachiger Zuschauer sein.
Die Gemeinde Horgen wird am Donnerstagabend Teil des Fernsehprogramms Millionen deutschsprachiger Zuschauer sein.
Foto: ARD Mediathek

Die Kamera gleitet über den Zürichsee, die Gemeinde Horgen kommt immer näher. Im Hintergrund der Bahnhof, das Hotel Meierhof, die beiden Kirchtürme und zuvorderst die Villa Seerose. Für die Horgner ist dies ein altbekanntes Bild. Ungewohnt hingegen ist, dass diese Aufnahme am Donnerstagabend zur besten Sendezeit über Millionen von deutschen und Schweizer Fernsehbildschirmen flimmern wird.

Denn die Gemeinde Horgen ist Schauplatz der neusten Folge der Filmreihe «Der Zürich-Krimi», die im Auftrag des deutschen Senders ARD produziert und jeweils am Donnerstagabend im Ersten Deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird. Nebst kurzen Szenen am Bahnhof Horgen, bei der Fähre und an der Seegartenstrasse, steht vor allem die Villa Seerose im Zentrum der neusten Folge mit dem Titel «Borchert und die Zeit zu sterben».

Horgens fiktive Uhrenfabrik

Die Dreharbeiten in Horgen haben im letzten Sommer stattgefunden. Aufgrund der Corona-Massnahmen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Für den Film wurde die Villa am See kurzerhand in eine Uhrenmanufaktur umgewandelt. Und wie üblich für einen Krimi, steht am Anfang gleich das Ende eines Lebens. Nachdem der Chef der Fabrik in der Villa Seerose eine Tablette geschluckt hat, schlägt das letzte Stündlein des Uhrmachers.

Was folgt, ist ein Erbstreit, der bald einen weiteren Mord und damit verbunden einen grossen Blutfleck auf einem weissen Teppich in der Horgner Villa zur Konsequenz hat. Sofort verdächtigt und verhaftet wird die Tochter des verstorbenen Uhrmachers.

Wie im «Zürich-Krimi» üblich, landet der Fall danach nicht nur bei einem Kommissar, sondern vor allem bei Thomas Borchert auf dem Tisch. Der eigensinnige «Rechtsanwalt ohne Lizenz» muss die Unschuld der Tochter beweisen, auch wenn die Beweislage erdrückend scheint. Auf gewohnt unkonventionelle Weise geht dieser die Ermittlungen an und stellt dabei auch gleich die Villa Seerose auf den Kopf.

Ob es Borchert – gespielt vom Stäfner Schauspieler Christian Kohlund – gelingt, seine Mandantin zu retten und wieder Frieden in die Villa Seerose zu bringen, sei hier noch nicht verraten.

«Der Zürich-Krimi: Borchert und die Zeit zu sterben», Donnerstag, 20.15 Uhr in der ARD. Der Film ist ab sofort auch online in der Mediathek der ARD zu finden. Dauer: 90 Minuten.

1 Kommentar
    StephanMeier

    Naja. Krimitechnisch war die Sache eher auf der lächerlichen Seite, aber die Bilder vom Zürichsee waren wirklich schön.