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Falsche AnschuldigungenIntrige unter Zürcher Ärzten kostet Neurochirurgen die Karriere

Nach vier Jahren faktischem Berufsverbot ist ein Zürcher Arzt von der Staatsanwaltschaft entlastet worden. Die «See-Spital-Affäre» hat die Karriere des beliebten Schmerzspezialisten ruiniert.

Trotz erfolgreicher Arbeit und zufriedener Patienten wurde D. vom See-Spital entlassen.
Trotz erfolgreicher Arbeit und zufriedener Patienten wurde D. vom See-Spital entlassen.
Illustration: Benjamin Güdel

Der Anruf des Anwalts hätte das Ende des Albtraums sein sollen. D. aber fühlte nur Leere. «Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, ich hätte Freude gehabt», sagt der Neurochirurg. Am Telefon erfuhr er, dass die Staatsanwaltschaft eine gegen ihn gerichtete vierjährige Abklärung abschliesst, ohne eine formelle Strafuntersuchung zu starten. Auf 80 Seiten widerlegt der Staatsanwalt Punkt für Punkt die Vorwürfe, die Patienten und ein verfeindeter Arztkollege gemacht hatten.

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