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Corona-Hotlines der GemeindenDie Solidarität in den Gemeinden geht bis in die Quartiere

Wer in der Corona-Krise Fragen hat, kann sich an die Gemeinden wenden. Häufig melden sich aber auch Menschen, die ihre Hilfe anbieten wollen.

Die Nachbarschaftshilfe funktioniert in den Gemeinden. Vor allem die Einkaufshilfe für Risikogruppen.
Die Nachbarschaftshilfe funktioniert in den Gemeinden. Vor allem die Einkaufshilfe für Risikogruppen.
Adrian Moser

In Zeiten von Corona versuchen auch die Gemeinden rund um den See, die Bürgerinnen und Bürger mit den aktuellsten Informationen auf dem Laufenden zu halten. Der Draht soll aber nicht einseitig sein. Viele Kommunen haben deshalb Hotlines eingerichtet, über die Nachbarschaftshilfen organisiert und Informationen abgeholt werden können. Die Gemeinde Horgen beispielsweise hat neben den Informationen auf der Website auch einen Flyer in alle Haushalte geschickt. «Bislang hatten wir bereits über 130 Anfragen über das Info-Telefon», sagt Dominic Bentz, Abteilungsleiter Alter und Gesundheit. Man komme gut zurecht mit der Zahl der Anfragen, man sei nicht überlastet. Oft gehe es um die Unterstützung für ältere Personen beim Einkaufen. Bentz rechnet mit einer steigenden Nachfrage in den nächsten Wochen, wenn gerade ältere Menschen je länger, desto mehr isoliert seien und Unterstützung suchten.

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