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Was im See passiert«Die Seeforelle ist in den Netzen meist nur ein Beifang»

Michael Kugler ist im Kanton St. Gallen für die Fischerei zuständig. Der Experte erklärt, warum manche Fischarten häufiger als andere gefangen werden.

Michael Kugler kennt die Zusammenhänge von Fischpopulation und Nahrungsangebot im See.
Michael Kugler kennt die Zusammenhänge von Fischpopulation und Nahrungsangebot im See.
Foto: PD Fischereiverwaltung Kanton St. Gallen. 

Herr Kugler, lassen die Fangerträge direkt auf die Fischpopulation im Zürichsee schliessen?

Nur bedingt, weil die Fänge immer geprägt sind vom Aufwand, den die Fischer betreiben. Wenn sie zum Beispiel erfolglos auf eine Fischart gehen, dann weichen sie auf andere aus. Dann scheint eine Fischart in geringeren Mengen in der Statistik auf. Das lässt aber keinen Schluss auf einen geringen Fischbestand zu.

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