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Interview mit Sandro Brotz«Die Reaktionen haben mich erschreckt»

Als Moderator der «Arena» hat Sandro Brotz bislang über 50 Sendungen bestritten. Nach einer Sendung über Rassismus stand der Kilchberger kürzlich tagelang in der Kritik.

 Sandro Brotz lebt seit 14 Jahren am linken Zürichseeufer, weil ihn das Element Wasser anzieht.
Sandro Brotz lebt seit 14 Jahren am linken Zürichseeufer, weil ihn das Element Wasser anzieht.
Foto: André Springer

Während Ihrer Zeit bei der SRF-Sendung «Rundschau» galten sie als knallharter Interviewer. In der «Arena» kann Ihnen ein zu emotionaler Interview-Stil schnell als parteiisch ausgelegt werden. Ist Ihnen daher nach über 50 «Arena»-Sendungen nicht langsam langweilig?

Überhaupt nicht. Meine Arbeit als Moderator bei der «Arena» ist der anspruchsvollste Job, den ich je hatte. Und ich schätze mich immer noch als genauso hartnäckig wie vorher ein. Nur ist die «Arena» ein anderes Format als die «Rundschau». Vorher hatte ich 7 bis 8 Minuten Zeit für ein Interview. Da geht man direkt von null auf hundert. Die «Arena» dauert hingegen 70 Minuten. Für eine gelungene Sendung braucht es verschiedene Tempi, harte Fragen, aber auch mal ein Schmunzeln.

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