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Jugend und Corona«Die Pandemie ist ein Stressfaktor»

Besonders bei Jugendlichen nehmen psychische Krisen zu. Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich verzeichnet massiv mehr Notfälle.

Reden kann in psychischen Krisen helfen. Ein offenes Ohr bietet auch die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143.
Reden kann in psychischen Krisen helfen. Ein offenes Ohr bietet auch die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143.
Foto: Keystone

Hört man sich unter Experten um, etwa bei der Dargebotenen Hand Zürich, bei der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (PUK) oder beim Forum Suizidprävention und Suizidforschung Zürich, fällt ein Satz immer wieder: Die Corona-Krise verschärft psychische Probleme.

Katrin Egloff arbeitet seit 16 Jahren für die Dargebotene Hand Zürich, an die sich Menschen unter der Telefonnummer 143 wenden, um anonym und vertraulich über Probleme zu reden. Die Zeit um Weihnachten sei immer konfliktreich, sagt Egloff. «Aber jetzt sind die Leute noch mehr auf sich zurückgeworfen, weil wegen Corona weniger Ablenkung und Kontakte möglich sind. Das macht den Leuten zu schaffen.» Folgen seien häufig vermehrter Alkohol- und Medikamentenkonsum, aber auch vermehrt suizidale Gedanken.

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