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Langlaufloipe GuldenenDie Loipe braucht viel Schnee, Kälte und vor allem Ruhe

This Menzi präpariert seit 36 Jahren die Langlaufloipe auf der Guldenen. Auf einer Fahrt im Pistenfahrzeug erklärt er, was eine perfekte Loipe ausmacht.

Loipenbauer This Menzi geniesst die nächtliche Ruhe, wenn er in seinem Pistenbully unterwegs ist.
Loipenbauer This Menzi geniesst die nächtliche Ruhe, wenn er in seinem Pistenbully unterwegs ist.
Foto: Patrick Gutenberg

Erster auf der Loipe ist für einmal nicht ein Langläufer. Heute hat nämlich bereits ein Büsi auf seinem nächtlichen Ausflug Spuren in der frisch gerillten Fläche hinterlassen. This Menzi entdeckt die Pfotenabdrücke, als er mit seinem Pistenfahrzeug nach einer Runde auf der Guldenen-Loipe oberhalb der Forch wieder den Ausgangspunkt passiert.

«In der Nacht sehe ich jede Unebenheit», sagt der Bauer, der die Langlaufstrecke auf dem Pfannenstiel präpariert. Tierspuren erkennt er dank dem harten Streiflicht der Scheinwerfer auf dem Dach der Pistenraupe schon vom Fahrersitz aus. «Die gute Sicht macht das Präparieren der Loipe viel einfacher als tagsüber.» Ein weiterer Vorteil des nächtlichen Arbeitens sei die Abwesenheit der Langläufer, denn: «Der Schnee braucht Ruhe, nachdem er bearbeitet wurde – nur so kann er sich verfestigen.»

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