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Kommentar zum EU-GipfelDie Krise fördert noch mehr Entscheide von oben herab

Während sich die Mächtigen zu ihren Gipfeln treffen, wachsen die Summen für die Rettungspakete und das Demokratiedefizit in der EU.

Zum ersten Mal seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich die europäischen Staats- und Regierungschefs wieder persönlich getroffen. Am zweitägigen EU-Gipfel in Brüssel verhandelten sie gestern unter Führung von Angela Merkel über ein 750 Milliarden Euro schweres Programm für den wirtschaftlichen Wiederaufbau und über den 1100 Milliarden schweren EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre. Zum ersten Mal sollen nach dem Willen der EU-Kommission in grossem Stil gemeinsame Schulden an den Finanzmärkten aufgenommen werden.

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